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Wasser ist ein kostbares Element
und Lebensquelle für viele Tiere und Pflanzen. Neben Fischen
und Insekten gibt es auch eine Reihe von Gewächsen, die sich
im und am Teich besonders wohl fühlen, wie zum Beispiel die
Sibirische Wieseniris, die Taglilien und die
Rosenprimeln.
Bei der Teich- und Pflanzplanung sollte
auf die Vorlieben der unterschiedlichen Pflanzen geachtet werden.
Einige Staudengewächse mögen zwar die Wassernähe,
wollen aber keine nassen Füße bekommen. Zu diesen Stauden
zählen u. a. der Blutweiderich, eine starkwüchsige
Wildstaude, die bis zu 80 cm hoch werden kann - von Juli bis
September leuchten seine purpurroten, kerzenartigen
Blütenstände.
Auch das
Kaukasus-Vergissmeinicht, die Etagenprimel und die
blau-violett oder gelb blühende Gauklerblume bevorzugen
die Wassernähe. Während aber die Gelbe
Gauklerblume den etwas trockeneren Standort im feuchten
Randgebiet der Gewässer vorzieht, ist die Blaue
Gauklerblume eine typische Sumpfpflanze.
Hier ein paar
Pflanztipps:
- Niedrige Gewächse stets in den
Vordergrund setzen, damit sie nicht durch hochwüchsige
Pflanzen verdeckt werden.
- Bei der Bepflanzung darauf achten,
dass die Sicht auf den Teich und die Wasseroberfläche frei
bleibt. Schon aus ökologischen und gestalterischen
Gesichtspunkten sollte wenigstens ein Drittel der
Teichoberfläche offen bleiben.
- Die Kombination von früh- und
spätblühenden Stauden und Gewächsen, farblich
aufeinander abgestimmt, sorgt für Blütenzauber vom
Frühjahr bis in den Herbst hinein.
- Abwechslung bringen auch
Gräser und Pflanzen mit unterschiedlichen Blattformen und
Blattfarben, wie zum Beispiel der Frauenmantel mit seinen
flächigen Blättern und gelben Blüten oder die
verschiedenen Funkien mit ihrem dekorativen
Blattwerk.
Zur Unterpflanzung hochwüchsiger
Pflanzen bieten sich flach wachsende Arten wie die
Elfenblume an. Dieser wintergrüne Bodendecker bevorzugt
feuchte und humose Böden und ist für schattige
Plätze hervorragend geeignet. Auch der Kriechende
Günsel ist eine bodendeckende Staude, die frische bis
feuchte Böden liebt. Bereits von April bis Mai zeigen sich die
etwa 10 cm hohen lila-blauen Blütenähren.
Und noch ein Hinweis für
Ungeduldige: Um ein schnelles Zuwuchern der Teichränder zu
verhindern, darf bei einer Neubepflanzung nicht zu viel
Pflanzmaterial eingebracht werden, auch wenn es anfangs ein wenig
kahl aussehen mag. Denn ist ein Gartenteich erst einmal angelegt,
geht fast alles wie von selbst. Klima und Wassernähe sorgen
für prächtiges Gedeihen und Gartenarbeit wird zum
feucht-fröhlichen Vergnügen.
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