![]() |
|
Birnengitterrost Was kann man dagegen tun? |
|
Viele Birnbäume sind stark von
Gitterrost befallen. Ursache dieser Krankheit ist der Pilz
'Gymnosporangium sabinae'. Bei Befall mit Birnengitterrost
erscheinen im Frühsommer auf der Oberseite der Blätter
leuchtend gelb-rote Flecken, auf denen kleine dunkle Pünktchen
sichtbar sind. Auf der Blattunterseite bildet der Pilz rote
Pusteln, die von gitterartigen Körbchen umgeben
sind.
Er bildet dort an den Ästen warzenförmige Auswüchse, auf denen sich im Frühjahr die typischen gelb-braunen Sporenlager mit fleischig-gallertartiger Konsistenz entwickeln. Von dort aus werden bei feucht-regnerischem Wetter die Birnbäume durch die Sporen infiziert. Andere Obstbäume werden von der Krankheit nicht befallen. Nur in seltenen Fällen ist der Befall so stark, dass der Birnbaum schon im Sommer Blätter verliert. Bei schwachem Befall von drei bis fünf Infektionen pro Blatt ist eine Beeinträchtigung des Birnbaumes nicht zu erwarten. In den letzten Jahren wurde jedoch eine verstärkte Ausbreitung der Krankheit beobachtet. Eine Bekämpfung dieses Rostpilzes ist durch die Beseitigung von Wacholder in der Nachbarschaft der Birnbäume am einfachsten. Falls das nicht möglich ist, sollten befallene Triebe, die Symptome zeigen, entfernt werden. Betroffen vom Birnengitterrost waren in den vergangenen Jahren jedoch auch Birnbäume, die nicht in unmittelbarer Nähe von Wacholder stehen. Deshalb wird derzeit von den Spezialisten vermehrt der Verdacht geäußert, dass der Pilz auch ausschließlich am Birnbaum überwintern kann. Eine chemische Bekämpfung an Wacholder ist nicht möglich. Eine Verringerung des Befalls an Birnbäumen ist nur durch vorbeugende Spritzungen zu erreichen. Behandlungen sind jedoch nur in Erwerbsanlagen lohnenswert, da sie in der Zeit vom Austrieb bis etwa Mitte Juni bei niederschlagsreichem Wetter mehrmals im Abstand von wenigen Tagen erfolgen müssen. |
|
|
ThemenChannel CyberGarten von Familie-im-Web © 1994 - 2011 Dirk Jasper |






