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Blühende Farbtupfer im Winter
Wenn es draußen ungemütlich wird und die Natur sich in den Winterschlaf begibt, ist es drinnen bei einer Tasse Tee, Kerzenschein und selbstgebackenen Plätzchen umso behaglicher. Und während es draußen immer grauer und kahler wird, muss man drinnen keineswegs auf fröhliche Farbtupfer verzichten.
Absolute Klassiker des winterlichen Blumenarrangements sind Alpenveilchen. Die heutigen Alpenveilchen sind Kulturformen der Wildart Cyclamen persicum und stammen aus dem östlichen Mittelmeerraum.

Der botanische Name lässt sich auf das griechische Wort ?kyklos" (Scheibe) zurückführen und bezieht sich auf die scheibenförmige Knolle der Pflanze. Es wird vermutet, dass das Alpenveilchen im 17. Jahrhundert über Persien nach Europa gelangte.

Die anmutigen Alpenveilchen zeigen, egal ob mit besonders großen Blüten oder als Minis mit zierlichem Wuchs, eine Fülle unterschiedlicher Farben. Neben gefransten oder gerandeten, roten und violetten Blüten gibt es strahlend weiße, mehrfarbige mit dunklem Auge und abgesetztem Rand und mit kräftig ausgeprägtem grünen oder marmorierten Blattwerk.

Am dekorativsten präsentieren sich Alpenveilchen, wenn man sie in kleinen Gruppen zusammenstellt. Das gilt übrigens auch für ein weiteres blühendes Highlight im Winter: die Azalee (Rhododendron simsii).

Die aus China und Japan stammenden Azalee gelten dort als Glückssymbol. Man sagt ihnen eine ausgesprochen positive Wirkung auf das menschliche Wohlbefinden nach. An ihrem dichten Blütenschmuck kann man sich bei richtigem Standort und guter Pflege vom späten Herbst bis in das Frühjahr erfreuen.

Azalee sind vor allem beliebt wegen ihrer üppigen Blüten und der Farben- und Formenvielfalt. Die verschiedenen Wuchsformen reichen von schlanken Stämmchen mit dichter Blütenkrone bis hin zu bezaubernden Miniaturpflanzen.

Das Farbspektrum umfasst alle Nuancen von Rot über Rosa, Lila und Lachs bis hin zu weißen und mehrfarbig blühenden Azalee. Es gibt klein- oder großblumige sowie einfach und gefüllt blühende Exemplare.

Praxistipps:

  • Welke Blüten von Alpenveilchen entfernt man, indem man den Blütenstiel kurz vor der Knolle mit Daumen und Zeigefinger erfasst und mit einer Drehbewegung herausdreht.
  • Nicht von oben gießen, sondern in den Untersetzer. Wird die Knolle feucht, fängt sie an zu faulen.
  • Bei Azalee sowohl Trockenheit als auch Staunässe vermeiden, sonst rieseln die Blätter.
  • Beim Kauf von Azalee darauf achten, dass etwa die Hälfte der Knospen bereits Farbe zeigt, dann ist eine lang anhaltende Blüte gesichert.

Quelle: CMA. Autor, Redaktion und Verlag sind nicht für die Inhalte externer Webseiten verantwortlich.
Alpenveilchen. Foto: Himi / Pixelio.de
Blühende Farbtupfer im Winter: Alpenveilchen. Foto: Himi / Pixelio.de
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Azalee. Foto: Erika Hartmann / Pixelio.de
Blühende Farbtupfer im Winter: Azalee. Foto: Erika Hartmann / Pixelio.de
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