Blühende Heide über das ganze Jahr
Wenn die letzten Sommerblumen im Garten so langsam die Köpfe hängen lassen und der fortgeschrittenen Jahreszeit Tribut zollen müssen, wird es Zeit für die herbstlicheren oder winterharten Gewächse. Herbstzeit ist Erikenzeit.


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Wo Birken und Kiefern gut gedeihen - auf armen Sandböden in sonniger Lage - ist der ideale Standort für einen Heidegarten. Auf normalen Gartenböden ist eine tiefe Lockerung und das Auftragen einer sauren Humusschicht aus Rindenerde, Lauberde oder Nadelerde notwendig. Mit Sand und Moorbeeterden lässt sich der Gartenboden ebenfalls standortgemäß einstellen.

Ausdauernde Eriken und Callunen, die in der richtigen Auswahl je nach Art und Sorte über das ganze Jahr blühen, bilden das Grundgerüst. Die Pflanzdichte beträgt bei stark wachsenden Pflanzen sechs bis acht Stück je Quadratmeter, bei schwach wachsenden die doppelte Anzahl.

Gepflanzt wird etwas tiefer, als sie im Topf stehen. Jede Pflanze ist im Boden fest anzudrücken, um die Verbindung zwischen Wurzel und Boden herzustellen. Bei trockenem Wetter ist reichlich zu wässern.

Eine leichte Düngerabgabe im Frühjahr der ersten drei Jahre lässt den Bestand bald schließen. Später kommen Eriken und Callunen ohne zusätzliche Nährstoffe aus. Der Heidegarten erfordert nur wenig Pflege.

Ein Stutzen der Heide alle zwei bis drei Jahre im Frühjahr nach der Blüte fördert die Dichtigkeit der Blüte. Ein Heidegarten kann das ganze Jahr über blühen. Selbst im Winter sorgt die Schneeheide für eine winterliche Blütenpracht zwischen Eis und Schnee.



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Callunen
Heidegarten

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