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Christrosen ... Lichtblicke an dunklen Tagen |
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Zwischen Dezember und Februar haben
Christrosen (Helleborus niger) Hochsaison. Selbst wenn der Garten
unter Schnee und Eis begraben ist, öffnen sich plötzlich
ihre Blüten, die wie zarte, wohlgeformte Porzellanschalen
aussehen.
Im Dezember gibt es auch Christrosen im Topf zu kaufen. Für ein paar Monate kann man sie ins Zimmer holen, wo sie hell, aber nicht zu warm stehen möchten, oder den Winterbalkon mit ihnen schmücken. Im Frühjahr aber, wenn die Erde wieder frostfrei ist, sollten auch sie in den Garten gesetzt werden. Frühlingsschöne Verwandte Die richtige Christrose blüht weiß und verfärbt sich nur beim Welken rosa. Farbenprächtiger sind ihre frühlingsblühenden Verwandten: rosa, purpurrot, gelblichgrün, gestreift oder auch gesprenkelt.Von diesen sogenannten Lenzrosen - die manchmal auch mit dem wenig schönen Namen Nieswurz bedacht werden - gibt es eine ganze Reihe von Arten und Sorten. Die ersten blühen im Februar, die letzten noch im April. Christrosen werden übrigens in der Natur selten von Tieren abgefressen, denn sie schmecken bitter und sind giftig. Wie andere Giftpflanzen auch besitzt die Christrose in richtiger Dosierung wichtige Heilkräfte und wurde deswegen schon im Mittelalter in Klostergärten kultiviert. Weiße Christrosen hat jeder im Garten, rote vielleicht der Eine oder Andere. Aber viel seltener ist die grüne Christrose, im Volksmund auch Nieswurz genannt. |
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