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Ein neuer Trend: Stauden im Kübel
Langlebige Stauden kennt jeder aus dem Garten. Das sind jene Pflanzen, bei denen im Herbst die oberirdischen Teile absterben und im Frühling zu neuer Pracht erwachen. Genauso gut wie auf dem Beet wachsen sie auch im Kübel.
Schon ab Mitte März bieten Gärtner und Floristen ein riesengroßes Staudensortiment an. Verkauft werden die Pflanzen sehr preisgünstig in kleinen Plastiktöpfen. Wer erst sehen will, was aus den Winzlingen einmal wird, kann sie ab Mitte Mai auch als Großstauden erwerben, fast ausgewachsen und oft schon blühend. Dann müssen sie allerdings tiefer in den Geldbeutel greifen.

Stauden gibt es für Sonnen- und Schattenplätze. Und besondere Ansprüche an die Erde, etwa bei Steingarten- und Moorbeetpflanzen, lassen sich im Kübel oft leichter erfüllen als im Garten.

Wer Blüten liebt, holt sich Glockenblumen, Rittersporn (Delphinium ajacis), Astilben, Taglilien, Salbei und Sonnenhut auf Balkon und Terasse. Von vielen Arten gibt es extra für Kübel niedrigere Sorten. Als dekoratives Grün bieten sich Funkien, Farne und Ziergräser an. In zweifacher Schönheit präsentieren sich Stauden wie Bergenien, Frauenmantel oder Purpurglöckchen, die neben ihren hübschen Blüten auch noch attraktives Blattwerk bieten.

Wer sich einen kleinen Staudengarten auf der Terasse oder dem Balkon anlegen will, benötigt eine große Pflanzwanne und muss natürlich darauf achten, dass alle Pflanzen gleiche Wünsche an Licht und Wasserversorgung haben. Damit sich die beim Kauf noch kleinen Stauden gut entfalten können, muss für jede einzelne genügend Platz eingeplant werden. Blumenerde von guter Qualität ist Voraussetzung für gutes Gedeihen.

Der Staudengarten im Kübel wird genauso gepflegt wie andere Kübelpflanzen auch: Gießen, Düngen und regelmäßig Welkes abzupfen. Im Winter bleiben die Pflanzen draußen, die Kübel müssen aber frostfrei verpackt werden, damit die Wurzeln nicht erfrieren.


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