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Engelstrompeten - eine himmlische Kübelpflanze |
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Die Heimat dieser attraktiven
Pflanze liegt in Südamerika und im tropischen Südafrika.
Anfang des 19. Jahrhunderts wurde die Brugmansia, wie die
Engelstrompete botanisch heute wieder genannt wird, in Deutschland
eingeführt und in Botanischen Gärten und
Schlossgärtnereien kultiviert.
Sie ist eine ausgesprochene Solitärpflanze und wird aufgrund ihrer unvergleichlichen Blütenfülle und ihres betörenden Duftes, den sie vor allem in den Abendstunden verströmt, auch die "Königin" unter den Kübelpflanzen genannt. Die Brugmansien verkörpern tropische Üppigkeit und erreichen innerhalb weniger Wochen, entsprechende Pflege vorausgesetzt, beeindruckende Ausmaße. Ihre nickenden, manchmal auch hängenden Blüten sind trichter-, trompeten- oder auch röhrenförmig und können bis zu 50 cm lang werden. Von Juli bis September zeigen sich die imposanten Blüten in großer Zahl. Die Brugmansia sanguinea bezaubert sogar von September bis in den Winter hinein mit ihrem Blütenschmuck. Sie sollte hell und mäßig warm überwintern, damit sie in der kalten Jahreszeit weiterblüht. Allen anderen bekommt eine helle und kühle Überwinterung bei 5 bis 10 Grad sehr gut. Hauptsächlich werden im Handel die weiß blühende Brugmansia candida, die rötliche Brugmansia rossi und die weiß, gelb, orange und rosa blühende Brugmansia suaveolens angeboten.
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