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Farben im winterlichen Garten |
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Fast ein Drittel des Jahres, von
November bis März, liegen die meisten Gärten im
Winterschlaf, sind nackt und kahl. Dabei kann man jeden Garten in
eine Winterschönheit verwandeln. Besonders aufwendig ist das
nicht, denn in der kahlen Umgebung fällt jede einzelne
Blüte, jede schön gefärbte Rinde, jede ausgefallene
Wuchsform sofort auf.
Von winterglühenden Sträuchern wie der Zaubernuss (Hamamelis mollis) mit ihren Spinnenblüten, dem zartduftenden Winterschneeball (Viburnum lantana) und dem Winterjasmin (Jasminum nudiflorum) reicht schon ein Exemplar. Denken Sie daran, dass Sie den Garten im Winter hauptsächlich vom Haus aus genießen - die Blickpunkte sollten also vom Fenster aus gut zu sehen sein. Strukturen im Garten Eine flache Rasenfläche bleibt auch dann langweilig, wenn ein paar Krokusse aus dem Schnee schauen. In einem winterschönen Garten dürfen vertikale Elemente wie Bäume, Sträucher und Hecken nicht fehlen. Auch Rosenbögen Klettergerüste und Pavillons sorgen für Abwechslung. Natürlich bieten sich immergrüne Pflanzen an: Bäume wie Fichten (Picea) und Kiefern (Pinus) oder Buchsbaumkugeln (Buxus), Ilexsträucher und kletternder Efeu. Doch auch viele kahle Laubgehölze gehören zu den Winterschönheiten.Zum Beispiel solche mit farbigen Rinden: feuerrot beim Hartriegel (Cornus mas), weißborkig bei Birken (Betula), wie poliertes Kupferblech bei vielen Zierkirschen. Eine besonders schöne Wuchsform, die erst richtig zur Geltung kommt, wenn die Blätter gefallen sind, haben ältere Robinien (Robonia pseudoacacia) viele Ahornarten (Acer), die Tibetkirsche (Prunus serrula) und der Essigbaum (Rhus typhina) mit seinen roten Fruchtkerzen. Im Winter planen, im Frühjahr pflanzen Pflanzen können Sie die Winterschönheiten noch, so lange der Boden nicht gefroren ist. Besser aber schauen Sie im Winter, wo Ihr Garten ein paar Muntermacher vertragen könnte, machen sich einen genauen Plan, eventuell zur Erinnerung auch ein paar Fotos, und pflanzen dann im nächsten Frühjahr. |
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