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Früchtchen auf der Fensterbank |
Ein echter Augenschmaus sind früchtetragende Zimmerpflanzen. Zum Verzehr sind die dekorativen Früchte jedoch nicht geeignet. Verkauft werden diese Pflanzen vor allem im Herbst, wenn sie sich in ihrem vollen Schmuck präsentieren.+++ Werbung +++ Wie Kirschen sehen die kleinen Beeren der Spitzblume (Ardisia) aus. Während die Beeren noch an der Pflanze sitzen, bilden sich schon wieder neue weiße Blütenrispen. Damit sich diese später garantiert in Früchte verwandeln, sollten die Blüten im Sommer mit einem Pinsel künstlich bestäubt werden. Die orangeroten Beeren des Korallenstrauches (Solanum pseudocapsicum) sind ebenfalls nur zum Anschauen gedacht, denn sie sind, wie viele Nachtschattengewächse, hochgiftig. Damit das Bäumchen im zweiten Jahr seine interessante Wuchsform behält, muss es im Frühjahr kräftig beschnitten werden. Das Korallenmoos (Nertera granadensis) ähnelt einem Bubiköpfchen mit orangefarbenen Beeren. Damit die Früchte nicht so schnell schrumpeln, sollte die Pflanze wie alle anderen Früchtetragenden nie zu nah an der Heizung stehen. Kakteen, die allein mit ihren wulstigen Körpern schon aussehen wie Früchte, können sogar in Hydrokultur gehalten werden, und fühlen sich noch wohl dabei, wenn einige einfache Regeln beachtet werden. Kakteen sollten nur so wenig Wasser erhalten, dass der Wasserstands-Anzeiger gerade über der Minimal-Markierung steht. Gegossen wird erst, wenn der Wasserstand drei Tage auf Minimal gezeigt hat. Während der winterlichen Ruhezeit wird nicht gegossen. Statt dessen feuchtet man den Blähton gelegentlich mit dem Sprüher an. Ein wenig Langzeitdünger reicht den Kakteen für die ganze Saison. +++ Werbung +++ |
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