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Frühlingsgrüße mit Freesien
Stiele mit bis zu zwölf Blüten, viele Farben lange Haltbarkeit und ihr zarter Duft machen Freesien zu begehrten Schnittblumen. Am süßesten, so sagt man, duften sie zur natürlichen Blütezeit zwischen Februar und April. Zu kaufen gibt es sie heute allerdings das ganze Jahr über. Seit die Zwiebelblumen vor mehr als 150 Jahren von Südafrika nach Europa kamen, entstanden immer neue Sorten und Farben. Inzwischen sind sie in Weiß, Gelb, Orange, Rosa, Rot und Blautönen auf dem Markt. Einfache Blüten konkurrieren mit dicht gefüllten.
Freesien lassen sich optimal mit anderen Blumen in bunten oder auch einfarbigen Sträußen kombinieren. Ein reicher Freesien-Strauß mit ausgefallenem Grün wirkt geradezu extravagant. Mit ihren festen Stängeln eignen sie sich besonders gut zum Stecken. Eine Unterlage aus grünen Blättern sorgt für die nötige Fülle.

Ein fröhlicher Frühlingsgruß ist ein Freesienkranz. Dazu wird ein Kranzrohling aus Blumensteckmasse dicht mit kurzen Buchsbaumzweigen (Buxus sempervirens) und dann mit Freesienzweigen besteckt. Romantisch wirkt ein kleiner, mit Freesien gefüllter Blumenkorb, den eine große Schleife schmückt. Ein Glas mit Wasser oder ein Steckschwamm im Korb halten den Blumenschmuck frisch. Da Freesien sehr durstig sind, sollte das Wasser in der Vase täglich nachgefüllt und bei Gestecken immer genug Wasser auf die Steckmasse gegeben werden.

Im späten Winter kommen die fröhlichen Primeln als Muntermacher in der trüben Jahreszeit gerade recht. In allen nur denkbaren Farben zeigen Kissenprimeln (Primula vulgaris) ihre heiteren Frühlingsgesichter. Bei den Fliederprimeln sind die einzelnen Blüten zwar kleiner, sitzen dafür aber in mehreren Etagen am Siel.

Hübsch sieht es aus, wenn man eine tiefe Schale mit Primeln nur in einer Farbskala - zum Beispiel von Rosa bis Rot - füllt. Natürlich können Primeln auch mit anderen Frühlingsblumen wie Stiefmütterchen (Viola wittrockiana Hybriden) kombiniert werden. Ganz modern geben sich die kleinen Blumen in hohen Töpfen. Ein Efeu (Hedera helix), der seine Ranken wie ein Wasserfall über den Topfrand rieseln lässt, verleiht diesem Arrangement die besondere Note.

Alle Primeln mögen es kühl. An einem Platz weit weg von der Heizung blühen sie besonders ausgiebig. Gießen sie häufig, die Erde darf nie austrocknen. Und geben sie jede Woche etwas Flüssigdünger zum Gießwasser.


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