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Garten im Juli Bekämpfung von Schädlingen und Unkraut |
Der Juli kann weitgehend der Bekämpfung von Schädlingen und Unkraut dienen. Eine vielleicht manchmal etwas nervige, aber unbedingt notwendige Arbeit!+++ Werbung +++ Kartoffelkäfer, Kraut- und BraunfäuleZu den am stärksten gefürchten Schadbildern an Kartoffeln gehören der Kartoffelkäfer (Wikipedia) und die Braunfäule (Wikipedia), die auch Krautfäule genannt wird.Bei einem Käferbefall werden die Blätter sehr stark von dem etwa einen Zentimeter großen gelb-schwarz gestreiften erwachsenen Käfer und seinen etwa gleichgroßen rötlichen Larven zerfressen. Dabei kann es zum völligen Kahlfraß der Blätter kommen, was zu einer extremen Schwächung der Pflanzen und zu einer verminderten Ernte führt. Sie sollten deshalb Ihre Kartoffeln regelmäßig kontrollieren und rechtzeitig Spritzungen durchführen. Dabei sollten Temperaturen unter 25 Grad herrschen und die Bestände beschattet sein. Der Erfolg ist umso besser, je kleiner die Kartoffelkäferlarven sind. Bei Befall mit Kraut-und Braunfäule kommt es zu graugrünen Flecken auf den Blättern und eingesunkenen braunen Stellen auf den Früchten. In regenreichen Sommern rafft der Pilz ganze Kartoffelbestände dahin, an eine Ernte ist dann nicht mehr zu denken. Gegenmittel sollten deshalb so früh wie möglich zum Einsatz kommen, um eine reichhaltige Ernte zu sichern. Krankheiten an Gurken und TomatenGurken und Tomaten fühlen sich unter einem Dach am wohlsten, denn dort fällt kein Regen auf die Blätter. Ansonsten lässt bei Tomaten die Braunfäule nicht lange auf sich warten. Man erkennt sie an braunen, rasch vertrocknenden Flecken auf den Blättern und braunen, eingesunkenen, trockenfaulen Stellen auf den Früchten.Gleiches gilt auch für Gurken, bei denen Blattfeuchte zwangsläufig zu einem Befall mit Echtem Mehltau (Wikipedia), erkennbar am pudrig weißen Belag, oder auch mit Falschem Mehltau (Wikipedia) führt, der sich durch gelbe Flecken auf der Blattoberseite und einem grauen Pilzrasen blattunterseitig zeigt. Alle Krankheiten können sich sehr schnell ausbreiten und so bis zu einem Totalausfall der Ernte führen. Daher sollten Sie bei ersten Anzeichen von Schadsymptomen den Befall mit Spritzmitteln bekämpfen, die nicht bienengefährlich sind. Schnelle Unkrautbekämpfung im GartenWo eine gärtnerisch bereits genutzte Fläche neu gestaltet und bepflanzt wurde, sollte nach Möglicheit auch kein Unkraut mehr sprießen. Doch leider tun uns unliebsame Gewächse wie Distel (Wikipedia), Brennnessel (Wikipedia) oder auch Giersch (Wikipedia) nicht immer diesen Gefallen.Herbst- bzw. ErntemilbenWer im Spätsommer oder Herbst seinen Rasen betritt, kann eine unliebsame Überraschung erleben: ein fast unerträglicher Juckreiz ohne sichtbare Veranlassung wird bis zu 14 Tage lang zur Plage.Verursacher sind die Larven der nur 0,35 Millimeter großen Herbst- oder Erntemilben. Ihr massenhaftes Auftreten überall im Garten, vor allem aber auf den Grashalmen des Rasens bleibt sonst gänzlich unbemerkt. Im Rasen wird man die Milben nur los, indem man ihn abmäht, das Mähgut ausnahmsweise im Hausmüll statt auf dem Kompost entsorgt und die gesamte Fläche anschließend mit einem Gegenmittel behandelt. Das sollte jedoch nützlingsschonend und nicht bienengefährlich sowie auch großflächig ausgebracht harmlos für Kinder und Haustiere sein. Erdbeer-RhizomfäuleFür die großfruchtigen Gartenerdbeeren gilt: je zeitiger gepflanzt wird, desto höher und früher sind die nächstjährigen Erträge. Der günstigste Termin liegt Ende Juli / Anfang August, weil die Stauden dann noch ausreichend Tiefen- und Faserwurzeln bilden können.Die gefürchteten Rhizomfäule (Lederfäule) der Erdbeeren führt dazu, dass die Früchte gummiartig, bitter und somit ungenießbar werden, die Pflanzen welken und sterben schließlich ab. Damit es nicht dazu kommt, sollte schon vor dem Setzen eine Tauchbehandlung mit einem Spezialmittel erfolgen. Noch ein paar Tipps
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