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Magnolien - Blüten mit Superformat
Magnolien gehören zum Schönsten, was ein Frühlingsgarten zu bieten hat. Ein Baum oder Strauch, der gerade noch ganz kahl war, verwandelt sich durch die ersten Sonnenstrahlen im Frühling in einen fast tropisch anmutenden Blütentraum.
Genauso schnell kann es aber auch mit der Pracht vorbei sein. Gibt es in der Nacht Spätfrost, rieseln die Blüten am nächsten Morgen zu Boden. Wer dieses Risiko vermeiden will, muss unbedingt einen frostgeschützten Platz suchen oder eine Art pflanzen, die erst im Mai blüht, wenn kein Frost mehr droht. Blüten vor den Blättern Zu den ersten Sorten, die schon im März blühen, gehört die Sternmagnolie. Noch bevor sich die Blätter entfalten, ist der bis zu drei Meter hohe Strauch übersät mit weißen Sternblüten. Im April folgt die Baum- oder Kobus-Magnolie. Sie erfordert viel Geduld, bis zur ersten Blüte kann es zehn Jahre dauern, dafür entschädigt sie im Herbst mit hübschen walzenförmigen Früchten.

Am bekanntesten ist die Tulpenmagnolie mit ihren riesigen rosa oder rosaweißen Blütenglocken, die sich Ende April bis Anfang Mai öffnen. Am schönsten duftet die Lilienmagnolie, vor allem die purpurfarbene Sorte Nigra. Sie wächst eher strauchartig und blüht Ende Mai. Schließlich gibt es noch die Sommermagnolie, ein bis zu drei Meter hoher Strauch, der im Juni und Juli blüht.

Standort Magnolien werden im März und April oder ab Ende Oktober gepflanzt. Sie mögen einen sonnigen bis halbschattigen, frost- und windgeschützten Platz und brauchen nährstoffreiche, nicht zu schwere Erde. Der Boden sollte stets leicht feucht sein. In einem trockenen Sommer müssen Magnolien gewässert werden.

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