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Winterliches Potpourri auf Balkon und Terrasse
Wenn im Herbst die Blätter fallen, verändert sich auch das Bild auf vielen Balkonen und Terrassen. Oftmals zeigen sie sich dann eintönig und kahl. Immergrüne Pflanzen bringen aber auch in der kalten Jahreszeit Farbe und Abwechslung.
Dabei stehen die immergrünen Schönheiten im Mittelpunkt. So etwa die Traubenheide, die mit mehrfarbigen Blättern und farbenfrohen Früchten fasziniert. Oder die vielen langsam wachsenden Laub- und Nadelgehölze, die sich ausgezeichnet für die Bepflanzung von Kübeln, Kästen oder Trögen eignen.

Eine besondere Kostbarkeit ist die Muschelzypresse mit ihren außergewöhnlich gewellten und gedrehten Zweigen. Auch sie wächst sehr langsam - pro Jahr nur etwa 3 bis 5 cm. Andere niedrig bleibende Nadelgehölze sind der Blaue Zwergwacholder und die Kissen-Hemlocktanne.

Seinem Namen alle Ehre macht der Blausternwacholder. Die kleinen Nadeln haben eine auffallende, dekorative silberblaue Färbung. Die Kissen-Hemlocktanne hat glänzend dunkelgrüne kurze Nadeln an elegant überhängenden Zweigen.

Die Teppich-Lorbeerkirsche ist mit ihrem flachen, dichten Wuchs ein ausgezeichneter immergrüner Bodendecker für kleine Flächen und Gefäße.

Ideal für lichtarme Standorte: das Schattengrün. Im Garten bildet dieser immergrüne, nur etwa 20 cm hohe Bodendecker durch Ausläufer dichte Teppiche. In Töpfen und Kästen kann er gut zur Unterpflanzung verwendet werden.

Ein besonderer Blickfang im Winter sind auch Pflanzen mit schönen Früchten wie die Fruchtende Kriechmispel. Ihre in großer Zahl erscheinenden, leuchtend orangeroten Beeren bleiben bis zum Frühjahr haften. Im Garten ist sie ein anspruchsloser Bodendecker, der mit seinem dichten Wuchs Unkraut in Schach hält. Nur bei sehr harten Frösten wirft sie die glänzend dunkelgrünen Blätter ab.

Einige Stauden wie der Günsel und Gräser wie die Fuchsrote Segge und der Blau-Schwingel eignen sich ebenfalls gut für stimmungsvolle Pflanzenarrangements.

Mit Barbarazweigen bringen Sie bereits im Winter den Frühling in die Wohnung. Die Zweige verschiedener Blütengehölze wie z. B. Forsythien, Kirschen oder Felsenbirnen können schon zu Weihnachten oder Neujahr blühen, wenn sie am 4. Dezember (Barbaratag) geschnitten und dann ins warme Zimmer geholt werden.

Voraussetzung für den Blüherfolg ist, dass die Sträucher mindestens eine Frostphase hinter sich haben. Nach dem Schnitt werden die Zweige zunächst für eine Nacht in einem kühlen Raum aufbewahrt, um einen zu abrupten Wechsel zwischen den kühlen Außentemperaturen und dem warmen Wohnzimmer zu vermeiden.


Quelle: CMA. Autor, Redaktion und Verlag sind nicht für die Inhalte externer Webseiten verantwortlich.


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