| Beschreibung |
Nur wenige
Pflanzen erreichen eine solche Anmut wie die Schönmalven,
deren Art Abutilon striatum die schönste ist. Sie sind in
Mittel- und Südamerika beheimatet. Die samtartig weichen,
behaarten Blätter ähneln einem Ahornblatt und besitzen
charakteristische weiße und gelbliche Flecke. Die
glockenförmigen Einzelblüten hängen an dünnen
Stielen.
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| Standort |
Die
Schönmalven sind im Sommer für einen halbschattigen und
geschützten Standort dankbar. Sie können während
dieser Zeit auch im Freiland Aufstellung finden. |
| Anzucht |
Schönmalven sind verhältnismäßig leicht
aus Stecklingen zu ziehen, die von den Spitzentrieben der
Mutterpflanze gewonnen werden. |
| Pflege |
Im Sommer
sind die rasch wachsenden Pflanzen für einen geschützten
Platz dankbar. Sie vertragen in dieser Zeit auch halbschattige
Stellen im Freiland. Sie benötigen viel Wasser und eine
wöchentliche Düngung mit 2 g Volldünger auf 1 Liter
Wasser.
Die Überwinterung muss hell,
bei Temperaturen um 14 Grad erfolgen. Bei guter Pflege blühen
die Sämlinge bereits im ersten Sommer.
Bei Austriebsbeginn Mitte März
sind die Pflanzen jedes Jahr in größere Töpfe in
eine nährstoffreiche Erde umzusetzen.
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| Pflanzenschutz |
Bei
Trockenheit, Zugluft und zuviel Sonne treten bei den
Schönmalven Rote Spinnen und Blattläuse auf. Gegen beide
Schädlinge sind bereits erwähnte insektizide Mittel
einzusetzen. Plötzlicher Temperaturwechsel und
Ballentrockenheit im Frühjahr führen zum Abwerfen von
Blättern und Blüten. |
| Hinweise |
Wird die
Schönmalve im Frühjahr um etwa ein Drittel gekürzt,
verspricht das einen buschigen Wuchs. Auch die langen, dünnen
Wintertriebe abschneiden. |