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Katzenschwanz
Botanisch: Acalypha hispida • Familie: Wolfsmilchgewächse (Euphorbiaceae)
Katzenschwanz

Beschreibung Der Katzenschwanz ist eine recht "fordernde" Topfpflanze, die nicht zu kalt stehen darf und viel Licht braucht. Sie gehört zu den Wolfsmilchgewächsen und stammt von den zum Australischen Archipel und Neu-Guinea gehörenden Südsee-Inseln mit tropisch-feuchtem und warmem Klima. Entsprechend diesen Standortbedingungen ist natürlich ein Gewächshaus ideal, doch kann man auch im Zimmer Freude an der Pflanze haben. Sie blüht den ganzen Frühling und Sommer über. Ihre Blätter sind häufig bunt, in Bronze- und Rottönen, aber auch mosaikartig gezeichnet. Werden sie dunkelgrün, steht die Pflanze nicht hell genug.

Vom März bis zum September bekommt die Pflanze auffallend rote, lange Blütenstände, die aus vielen kleinen Blüten zusammengesetzt sind. Die Blüten duften jedoch nicht. Wenn ein Katzenschwanz verwelkt ist, wird er einfach abgeschnitten.

Im Volksmund wird die Pflanze auch Fuchsschwanz genannt, manchmal auch Kupferblatt wegen der kupfer-bronzefarbenen Blätter. Die buntesten Blätter mit schönen Farbspielereien haben die Acalypha-Wilkesiana-Hybriden, eine andere Gruppe.

Eng verwandt ist der Katzenschwanz mit so bekannten Wolfsmilchgewächsen wie Weihnachtsstern und Christusdorn.

Ein Katzenschwanz muss nicht immer rot sein. Es gibt eine Sorte "Alba" mit weißen Schwänzen. Bei Acalypha wilkensiana sind die bunten Blätter viel wichtiger als die unbedeutenden Blüten. Und dann gibt es die "schwanzlosen" Exemplare, die so kurze Schwänze haben, dass diese unter den Blättern kaum zu sehen sind. Dazu gehören zum Beispiel die Sorten "Harlekin", "Marginata", "Mettonia", "Musaica", "Obovata" und "Putsiana", die alle sehr hübsch sind.

Standort Stellen Sie die Pflanze in ein helles Fenster - Süd- oder Westfenster -, auf eine geschützte Veranda oder in einen Wintergarten, wo sie nicht der prallen Sonne ausgesetzt ist. Es muss unbedingt für eine hohe Luftfeuchtigkeit gesorgt werden.
Anzucht Üppig blühende Katzenschwänze bekommen Sie, wenn Sie Pflanzen durch Triebspitzenstecklinge vermehren - oder die Mutterpflanze im Frühling auf halbe Höhe zurückschneiden.

Schneiden Sie im Frühjahr von kräftigen, jungen Trieben etwa 10 cm lange Spitzen ab. Stecken Sie sie in ein Gemisch aus Sand und Erde. Sie brauchen eine feuchtwarme Umgebung, zum Beispiel einen Vermehrungskasten mit 21 Grad Bodenwärme. Besonders schnell bilden sich Wurzeln, wenn Sie die Stecklinge in Hormonpulver tauchen.

Schon nach zwei bis drei Wochen können Sie die Pflanzen in normale Erde setzen.

Ältere Exemplare werden mit der Zeit staksig und kahl. Sie kann man im März beim Umtopfen kräftig zurückschneiden, entweder auf halbe Höhe oder sogar noch niedriger.

Pflege Der Katzenschwanz wächst und blüht am besten, wenn der Ballen immer feucht ist. Das heißt: reichlich gießen im Sommer, sparsamer im Winter. Leeren Sie immer eine halbe Stunde nach dem Gießen den Untersatz aus. Während des Wachstums wird alle 14 Tage mit Flüssigdünger normaler Konzentration gedüngt.

Jedes Jahr im März wird umgetopft. Einheitserde T oder Torfkultursubstrat TKS 2 eignen sich sehr gut, für Stecklinge Torfmull.

Pflanzenschutz Gelbe Blätter und Blattfall liegen meist an Nahrungsmangel. Kälte, Zug und Trockenheit können es auch sein. Achten Sie darauf, dass der Erdballen immer feucht ist. Dann braucht die Pflanze viel Licht und Wärme, aber keine pralle Sonne.

Spinnmilben sind die Hauptfeinde des Katzenschwanzes. Meist saugen sie sich unter den obersten Blättern fest. Verfärbungen und dünngepunktete Flecken sind die ersten Anzeichen.

Stellen Sie die Pflanze nie an einen Heizkörper. Dort fühlen sich die Milben besonders wohl. Die einzige Behandlungsmethode, die wirklich nutzt, ist Insektenspray. Bei stärkerem Befall müssen Sie die Pflanze wegwerfen, bevor alle krank werden.

Hinweise Gemeinsam haben die Katzenschwanz-Arten den weißen Milchsaft, der übrigens giftig ist und die Haut reizt. Tragen Sie deshalb Handschuhe beim Beschneiden.
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