| Beschreibung |
Cereus
heißt soviel wie Wachsfackel oder Wachskerze. Eine sehr
artenreiche Gattung, die in Südamerika beheimatet ist.
Die unterschiedlichen Arten zeichnen
sich durch weiße, meergrüne und blaue
Wachsüberzüge der Stämme aus. Die Oberhaut dient als
Verdunstungsschutz. Die Blüte der Säulenkakteen setzt
erst nach vielen Jahren ein.
Eine besonders ausgefallene Art
stellt der Felsenkaktus - Cereus peruvianus monstrosus - dar.
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| Standort |
Wie viele
Kakteen, so wollen auch die Cereen einen sonnigen
Platz. |
| Anzucht |
Der
Säulenkaktus ist sehr leicht zu ziehen. |
| Pflege |
Die Cereen
gehören zu jenen Pflanzen, von denen man sagt, daß sie
umso besser gedeihen, je weniger man sich um sie
kümmert.
Im Sommer mäßig feucht
halten und zur Entstaubung spritzen. Für eine Düngung
sind sie dankbar. Sie wachsen dann flott.
Die Überwinterung soll hell,
aber kühl bei Temperaturen von 5-10 Grad erfolgen.
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| Pflanzenschutz |
Cereen
sind als besonders widerstandsfähig bekannt. Krankheiten und
Schädlinge treten selten auf. Gelegentlich können
Schnecken Schaden anrichten. Bekämpfung erfolgt durch
Absammeln der Tiere. |
| Hinweise |
Kakteen
sind morphologisch gesehen sehr interessant, weil sie ihre
Blätter zu Dornen - keine Stacheln - umgewandelt haben. Sie
schützen die Pflanzen vor Feinden und Tierfraß und
reduzieren die Transpiration (Verdunstung) auf ein Minimum. Sie
können auf diese Weise mühelos Trockenzeiten
überstehen. |