| Beschreibung |
Die Heimat
dieser Nutzpflanze liegt in Abessinien. Vor dort wurde sie bald in
klimatisch günstige Anbaugebiete verpflanzt.
Als Blattschmuckpflanze mit
immergrünen, dunkelgrünen, glänzenden Blättern
stellt die Kaffeepflanze eine wertvolle Bereicherung des
Grünpflanzensortiments dar. Das etwas sparrig wachsende
Kaffebäumchen kann in der Wohnung 1,50 m hoch werden. Nach 3-4
Jahren setzt die Blüte ein. Die schneeweißen Blüten
duften etwas nach Vanille. Rote Beerenfrüchte, die unseren
Kirschen ähneln, wird man kaum ernten.
|
| Standort |
Das
Kaffeebäumchen möchte an einem hellen Ort
stehen. |
| Anzucht |
Die
Kaffeebohnensamen werden gleichmäßig auf die
vorbereiteten Jiffy-7-Nährböden verteilt, in diese etwas
hineingedrückt und mit Torf leicht abgedeckt. Weltweite
Beziehungen gewährleisten immer frisches Saatgut. Hohe
Keimergebnisse sind dadurch erreichbar. Das mit der glasklaren
Abdeckhaube abgedeckte Mini-Treibhaus findet an einem hellen Ort
Austellung. Während der 3-4wöchigen Keimzeit sollte die
Temperatur gleichmäßig 24 Grad betragen. Nach dem
Auflaufen der Saat ist die Haube des Treibhäuschens sofort zu
entfernen. Es dauert dann noch eine geraume Zeit, bis sich die
Keimblätter von der Bohne befreien. |
| Pflege |
Sobald die
Ballen gut durchwurzelt sind, müssen die Pflanzen mit den
Jiffy-Nährböden in größere Töpfe in eine
nährstoffreiche Erde umgepflanzt werden. Der Boden sollte
immer eine schwachsaure Reaktion zeigen. PH-Werte von 4,5 sagen den
Pflanzen am besten zu. Von April bis August alle 10 Tage
düngen mit 2%0 Vollldünger. Ab Septemer nicht mehr
düngen, damit das Holz ausreifen kann. Im Winter sparsam
gießen, die Pflanzen aber nicht ballentrocken werden lassen
und öfter mit Wasser übersprühen. Das gilt besonders
für zentral beheizte Räume. |
| Pflanzenschutz |
Als
Schädlinge an dem Kaffeebäumchen können im Winter
Schildläuse auftreten, die mit insektiziden Mitteln zu
bekämpfen sind. |
| Hinweise |
- |