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| Bogenlilie |
| Botanisch: Cyrtanthus obliquus • Familie: Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae) |
- Beschreibung
- Standort
- Anzucht
- Pflege
- Pflanzenschutz
- Hinweise
| Beschreibung |
Bogenlilien gibt es in vielen "Ausführungen";
große wie kleine. Sie haben alle die kleinen Blüten.
Einige der Zwiebelpflanzen blühen viele Jahre hintereinander.
Die röhrenförmigen Blüten sind
süßlich.
Cyrtanthus ist eine Familie von Zwiebelpflanzen, die zahlreiche Arten umfaßt. Ihre Heimat sind die Kapgebiete in Südafrika. Die Bogenlilie gehört bei uns noch zu den selteneren Pflanzen. Fachleute sagen ihr aber eine große Zukunft voraus. Einige Arten der Bogenlilie werden nur 20-30 cm, andere hingegen bis zu 50 cm groß. Entsprechend unterschiedlich in ihrer Größe sind daher auch die Zwiebeln, die - ähnlich wie bei der Amaryllis - zu etwa einem Drittel über der Erde wachsen. Die grünen, schwertförmigen Blätter kommen direkt aus der Wurzel heraus. Sie sind häufig leicht gedreht, vergleichbar mit dem Beginn einer Spirale. In Afrika blüht die Bogenlilie von November bis Februar: also im dortigen Sommer. Bei uns je nach Art im Mai/Juni oder August. Die Blüten sind lang und röhrenförmig, sie kommen in mehreren Farben vor. Sie hängen in einer Krone am Ende des Stiels. An jedem Stiel kann es bis zu 12 Blüten geben. Die Cyrthathus mackenii hat schneeweiße, sehr angenehm duftende Blüten. Sie stammt aus Südafrike. Die Cyrtanthus ochroleucus blüht schon im Februar/März mit gelben Blüten. Eine der Züchteraufgaben ist es, besonders kräftige Arten herauszuarbeiten. Bei der Bogenlilie sind es diese: Cyrtanthus angustifolius hat schmale grüne Blätter und bekommt im Mai/Juni hellrote Blüten. Cyrtanthus obluquus bekommt ebenfalls im Mai/Juni Blüten aber von orange-roter Farbe. Cyrtanthus sanguineaus bekommt erst gegen Ende des Sommers - im August/September - auffallend blutrote Blüten. |
| Standort | Die Bogenlilie benötigt zum guten Wachsen viel Licht und Temperaturen von 20-25 Grad während der Wachstumsperiode im Sommern. Im Winter sollten es mindestens 10 Grad sein. |
| Anzucht | Die Bogenlilie bildet an den Seiten der Mutterzwiebel Brutzwiebeln aus. Sie werden im Frühjahr, vor der Wachstumssaison, in Töpfe gepflanzt. |
| Pflege |
Die
verschiedensten Arten der Bogenlilien müsen auch
unterschiedliche behandelt werden. Die niedrigwachsenden mit ihren
kleinen Zwiebeln sollten das ganze Jahr über im Wachstum
gehalten werden, allerdings mit Zurücknahme des Gießens
und Düngens in den Wintermonaten. Die kräftigwachsenden
Arten sollten im Winter eine richtige Ruhepause haben. Das
Gießen aber nie soweit reduzieren, daß die Blätter
nicht welken.
Wenn die Pflanzen wachsen, dürfen sie nie unter Wassermangel leiden. Aber: Die Zwiebeln vertragen kein stehendes Wasser. Deshalb muß der Topf z.B. mit Kies oder einer Tonscherbe gut drainiert sein. Dem Gießwasser regelmäßig Flüssigdünger beigeben. Im Herbst/Winter wird Gießen und Düngen reduziert: Weniger Tageslicht = weniger Wasser + Dünger! Sie kommt in einen kühleren Raum, wobei die Temperatur nicht unter 10 Grad sinken sollte. Bei höher wachsenden Arten kann man das Gießen soweit einstellen, daß sie abwelkt, die Zwiebel trocken liegt. |
| Pflanzenschutz |
Die
Bogenlilie ist grundsätzlich leicht zu pflegen. Besonders
wichtig ist eigentlich nur, daß die Zwiebel nie im Wasser
steht. Trotzdem können folgende Krankeiten immer mal wieder
auftreten:
Braune Flecken an den Blättern können auf zu starke Sonneneinwirkung zurückzuführen sein. Außerdem: Nach einer hin und wieder verabreichten Dusche dürfen keine Wassertropfen auf den Blättern zurückbleiben. Sie würden wie ein Brennglas wirken. Schwacher Wuchs weist zumeist auf fehlenden Dünger hin. Oder: Während der Wachstumsperiode war die Temperatur zu niedrig. Mindestemperatur ist 20 Grad. Kräftiger Wuchs aber fehlende Blüte: War der Dünger zu stickstoffhaltig? Oder waren die Temperaturen im Winter zu hoch? Sie sollten bei 10 Grad liegen, wenn sich neue Knospen bilden sollen. |
| Hinweise | Bogenlilien werden nicht überall angeboten. Achten Sie auf saftige grüne Blätter ohne braune Spitzen. Gut ist es auch, wenn die Pflanze schon beim Kauf in Blüte steht, zumindest aber Knospen hat. |
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