In ihrer Heimat Mexiko wachsen die Kugelkakteen im steinigen Gelände und auf höher gelegenen Geröllhalden. Die extremen Temperaturunterschiede zwischen starker Sonneneinstrahlung und nächtlicher Abkühlung vertragen sie gut.
Eine der bekanntesten Kugelkakteen ist Echinocactus grusonii. Er kann einen Durchmesser von 40-50 cm erreichen. Die zahlreichen Rippen (20-30 Stück) treten stark hervor. Auf diesen sitzen in gleichen Abständen Ariolen mit 10-15 cm langen Dornen und hellgelber Farbe. Die Pflanze ist im Volksmund auch und er Bezeichnung "Schwiegermuttersessel" gekannt.
Im Sommer müssen die Kugelkakteen gleichmäßig feucht gehalten werden.
Die Überwinterung erfolgt bei + 10 Grad und völliger Trockenheit.
Kugelkakteen brauchen nur selten umgepflanzt zu werden. Am besten geeignet ist Kakteenerde, der viel Ziegelsplitt beigegeben ist. In der Wachstumszeit bis Anfang August regelmäßig mit Kakteendünger gießen.
Kakteen sind morphologisch gesehen sehr interessant, weil sie ihre Blätter zu Dornen - keine Stacheln - umgewandelt haben. Sie schützen die Pflanzen vor Feinden und Tierfraß und reduzieren die Transpiration (Verdunstung) auf ein Minimum. Sie können auf diese Weise mühelos Trockenzeiten überstehen.