Familie-im-Web.de Aktuell Interview Magazin Goldene 50 Haus & Wohnen Festkalender CyberSerien CyberKoch
CyberReisen Lifestyle & Freizeit CyberGarten Beauty CyberMusical Haustiere Haushalt & Tipps
Wellness & Fitness Babys, Kids & Teens Internet Lexikon Fashion Foto & Filmen Film Kino DVD TV Anbieterkennzeichnung
Tütenpflanze
Botanisch: Fabiana imbricata • Familie: -
Tütenpflanze

Beschreibung Die Tütenpflanze ist sozusagen "heideartig". Sie hat recht hübsche, weiße Blüten, die Tüten ähneln. Diese Pflanze benötigt viel Licht und frische Luft. Ein Wintergarten ist ideal.

Die Tütenpflanze gehört zu der aus Südamerika (insbesondere aus Chile) stammenden Gattung Fabiana, die ca. 30 Arten umfaßt. Das Wort "Fabiana" geht auf den spanischen Botaniker Francesco Fabiano zurück, die deutsche Bezeichnung leitet sich aus dem tütenähnlichen Aussehen der Blüten ab.

Die Pflanze ist immergrün, reich verzweigt, sie erinnert an das Heidekraut. Gesunde und gutentwickelte Büsche bilden eine Vielzahl von Blüten aus, die zumeist einzeln an den Zwergtrieben sitzen. Die Farben: weiß, rosa, manchmal rot. Die Blüten sind schmal, trichter- oder fast schon röhrenförmig mit zurückgebeugten Rändern. Der Duft der Blüte erinnert an den der Vanille.

Standort Die Tütenpflanze gedeiht am besten an einem hellen Platz in der Sonne. Sie steht ideal in einem Wintergarten, kann aber auch im Freien "übersommern". Sie darf aber auf keinen Fall der Zugluft ausgesetzt sein. Da die Tütenpflanze auf keinen Fall Frost verträgt, muss sie jedoch rechtzeitig wieder ins Haus geholt werden. Andererseits sollte in dieser Zeit auch die Zimmertemperatur nicht zu hoch sein.
Anzucht Tütenpflanzen werden ohne viel Mühe und Aufwand durch Stecklinge vermehrt. Sie sollten im Frühjahr geschnitten werden und kommen in Töpfe mit sandgemischter Blumenerde, die feucht sein muss. Wenn die Erdtemperatur bei 18 Grad liegt, entwickeln sich die Wurzeln besonders gut.

Die gewünschte Temperatur erreichen Sie dadurch, dass Sie das Pflanzgefäß z.B. auf eine Heizung stellen. Die Erde darf nie austrocknen. Ratsam ist es, über den Topf ein kleines Plastikzelt zu stülpen. Während der Wurzelbildung sollten die Töpfe nicht zu hell stehen. Sobald das richtige Wachstum der kleinen Pflanzen einsetzt, wird das Plastikzelt entfernt. Die Pflanze sollte ab jetzt einen hellen Standort haben.

Pflege Im Sommer kann die Tütenpflanze durchaus draußen stehen, wenn der Standplatz hell und sonnig ist. Es ist bestimmt sehr nützlich, wenn Sie die Pflanze in besonders warmen und trockenen Perioden öfter mal vollständig abduschen. Zwei- bis dreimal im Monat sollten Sie auf jeden Fall düngen. In dunkleren Monaten des Jahres wird das Gießen reduziert, das Düngen eingestellt.

Empfehlenswert ist eine leicht-lockere, nahrungsreiche Erde, die Sie selbst mischen können: aus handelsüblicher Blumenerde, Sand und Torf. Nur wenn die Pflanze für den Topf zu klein geworden ist, wird nach der Blüte umgetopft.

Pflanzenschutz Die Tütenpflanze gilt als widerstandsfähig und wenig krankheitsanfällig.

Wird der Wuchs insgesamt zu rankig und offen, vertrocknet gar das Laub, dann ist das ein Zeichen dafür, dass die Pflanze im Winter zu trocken und zu warm gestanden hat.

Auch wenn sich keine Blüten bilden sollten, deutet das - zumindest periodenweise - auf zuwenig Wasser hin.

Hinweise -
ThemenChannel CyberGarten von Familie-im-Web
© 1994 - 2011 Dirk Jasper