| Beschreibung |
Dieses
herrliche Blütengewächs ist in Südafrika beheimatet
und gehört zur Familie der Korbblütler.
Hundert Jahre haben Züchter
gebraucht, bis die heutige Blütenform erreicht war. Die zu den
Stauden zählende Gerbera hat rosettenartigen Wuchs und besitzt
gezackte Blätter. Die im zweiten Standjahr erscheinenden
großen Strahlenblüten stehen einzeln auf langen Stielen
und zeigen alle Abstufungen von gelb, rosa und rot.
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| Standort |
Gerbera
lieben einen hellen, luftigen Standort. |
| Anzucht |
Bei einer
Temperatur von ca. 22 Grad keimen die Samen in etwa 14 Tagen. Nach
dem Auflaufen der Saat die Haube an einer Seite etwas anheben und
das Treibhaus lüften. Sobald die Ballen gut durchwurzelt sind,
die stark wachsenden Pflanzen mit dem Jiffy-Nährboden in
große Töpfe in eine mittelschwere, nährstoffreiche
Erde umsetzen. |
| Pflege |
Die
Gerbera-Pflanzen sind je nach Wachstum 1 bis 2mal bis in 15 cm
Durchmesser große Toöpfe umzupflanzen. Nach dem
Umpflanzen wöchentlich flüssig düngen mit 3 g
Volldünger auf 1 Liter Wasser. Den Sommer über
können sie auf dem Balkon oder auf der Terasse stehen. Der
Standort im Zimmer sollte hell und luftig sein, die Temperatur ca.
15 Grad betragen. Während der winterlichen Ruhezeit von
November bis Februar ist nur mäßig zu gießen und
nicht zu düngen. Ab März wieder reichlicher Wasser geben.
Die Blüte setzt bei früher Aussaat bereits im 1. Jahr
ein. |
| Pflanzenschutz |
An
tierischen Schädlingen können die Weiße Fliege,
Blattläuse und die Rote Spinne auftreten. Zu bekämpfen
sind diese mit Folimat und Metasystox. Gegen die Gerberafäule
- eine Pilzkrankheit - hat sich Antracol bewährt. |
| Hinweise |
Soll die
Gerbera als Schnittblume dienen, ist der beste Schnittzeitpunkt
erreicht, wenn 2-3 Staubgefäßkränze geöffnet
sind. |