Familie-im-Web.de Aktuell Interview Magazin Goldene 50 Haus & Wohnen Festkalender CyberSerien CyberKoch
CyberReisen Lifestyle & Freizeit CyberGarten Beauty CyberMusical Haustiere Haushalt & Tipps
Wellness & Fitness Babys, Kids & Teens Internet Lexikon Fashion Foto & Filmen Film Kino DVD TV Anbieterkennzeichnung
Liriope muscari
Botanisch: Liriope muscari • Familie: Liliengewächse (Liliaceae)
Liriope

Beschreibung Die Liriope wurde nach der leichtfüßigen Waldfee benannt, die in der griechischen Mythologie Mutter des schönen Narcissus war. Der Jüngling verzehrte sich in Liebe nach seinem eigenen Spiegelbild, das er im Wasser erblickt hatte, und wurde schließlich in eine Blume, eine Narzisse, verwandelt.

Die Liriope ist eine Knollenpflanze aus der Familie der Liliengewächse. Die Knolle ist zwar klein, jedoch imstande, einen kräftigen Kranz schmaler, grüner Blätter hervorzubringen, die 30-40 cm lang werden. Die häufigste Art ist die Liriope muscari mit ein- bis anderthalb Zentimeter breiten Blättern. Aus dieser Art stammt die Variante "Variegata" mit weißgestreiften Blättern.

Zum Sommerende blüht die Liriope lavendelblau. Ihre kleinen Blüten sitzen dicht an hohen Blütenständen und sehen aus wie große Perlhyazinthen.

In China und Japan, der Heimat der Liriope, wächst sie als Gartenpflanze und wird gern als Bodendecker verwendet.

Standort Die Liriope verträgt sehr viel Sonne, aber genauso gut Schatten und eignet sich deshalb auch für Balkon- und Terrassenbepflanzung. Allerdings muss sie vor Beginn der Nachtfröste hereingeholt werden.
Anzucht Die Liriope kann man durch Aussaat der Beeren, die sich nach der Blüte bilden, vermehren, aber durch Teilung der Knolle ist die Vermehrung sicherer und einfacher. Man teilt die Knollen im Frühling mit dem Messer und pflanzt dann jedes Teil in einen Topf mit leicht feuchter Blumenerde. Junge Pflanzen sind viel schöner als ältere, deshalb sollte man Liriopen alle 4-5 Jahre durch Knollenteilung erneuern. Man kommt dabei mühelos zu guten Ergebnissen.
Pflege Wenn das Licht zunimmt, muss die Liriope mehr Wasser haben. Beginnen Sie jetzt auch mit dem Düngen. Geben Sie anfangs nur eine schwache Lösung Flüssigdünger, die Sie nach und nach stärker werden lassen. In dieser Periode können Sie die Wurzelknollen teilen und neue Pflanzen nachziehen, wenn die vorhandenen nicht mehr attraktiv sind.

Im Mai und Juni gießen Sie weiter und düngen Sie reichlich. Zwischen 20 und 25 Grad ist ideal.

Von Juli bis August ist die Hauptblütezeit. Reduzieren Sie allmählich das Düngen, aber gießen Sie weiterhin reichlich.

Im September und Oktober sparsamer gießen und senken Sie die Temperatur nach und nach bis auf ca. 10 Grad ab.

Von November bis Januar noch sparsamer gießen und nicht mehr düngen.

Gleich nach dem Verblühen müssen die Blütenstiele entfernt werden. Sonst genügt es, wenn Sie welke Blätter abschneiden.

Pflanzenschutz Die Blätter bekommen braune Stellen am Wurzelhals und fallen ab: zu stark gegossen oder sogar übersprüht worden. Das Wasser sammelt sich am Wurzelhals un die Blätter faulen.

Braune Blattspitzen sieht man manchmal an Pflanzen, die allein am Fenster stehen. Dies liegt an zu trockener Luft. Setzen Sie die Liriope mit anderen Pflanzen zusammen in eine Wanne, oder füllen Sie eine Schale mit Kies und Wasser und stellen den Topf darauf.

Schildlaus erkennt man an braunen oder orangefarbigen ovalen Flecken an den Blattunterseiten. Mit einem Messer oder mit einem Alkohol getränkten Wattebausch entfernen.

Blattlaus macht die Blätter klebrig. Wenn Abduschen der Pflanze nicht mehr hilft, sollten sie ein Insektenmittel verwenden.

Hinweise Die Wuzelknollen der Liriope sind essbar. Sie haben einen würzigen, süßlichen Geschmack und werden in Japan zu Heilzwecken verwendet.
ThemenChannel CyberGarten von Familie-im-Web
© 1994 - 2011 Dirk Jasper