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| Mimose |
| Botanisch: Mimosa pudica • Familie: Mimosengewächse (Mimosaceae) |
- Beschreibung
- Standort
- Anzucht
- Pflege
- Pflanzenschutz
- Hinweise
| Beschreibung |
Die Mimose
ist botanisch eine äußerst interessante Pflanze. In den
Urwäldern Brasiliens beheimatet, wächst die Pflanze bei
uns zu etwa 50-70 cm hohen Exemplaren heran. Die doppelt
gefiederten Blätter sind mit einem System von Gelenken
ausgestattet.
Bei Berührung wird die Mimose so gereizt, dass die Fiederblättchen paarweise nacheinander nach oben zusammenklappen. Diese Bewegungen werden seismonastische Bewegungen genannt, weil sie durch Erschütterungen hervorgerufen werden. Nachts nimmt die Mimose eine Schlafstellung ein. Die Fiederblättchen sind zusammengeklappt, und die Blätter hängen nach unten. Etwa 3-4 Monate nach der Aussaat setzt die Blüte ein. Kleine, etwa markerbsengroße, kugelrunde Strahlenblüten in zartrosa Farben erscheinen nacheinander. Die Blüten halten nur einen Tag, aber fortlaufend werden täglich neue gebildet. |
| Standort | Die Mimosen vertragen einen halbschattigen bis sonnigen Standort. |
| Anzucht | Die Samenkörner der Mimose werden gleichmäßig auf die vorbereiteten Jiffy-7-Nährböden verteilt und mit etwas Torf abgedeckt. Bei einer Temperatur von ca. 20 Grad keimen die Samen in 10-14 Tagen. |
| Pflege |
Die rasch
heranwachsenden Pflanzen müssen bald in 10-12 cm große
Töpfe umgesetzt werden. Als Substrat wird eine
nährstoffreiche Erde verwendet. Dem heimatlichen Standort
entsprechend, vertragen Mimosen einen halbschattigen bis sonnigen
Standort.
Um die Pflanzen in flottem Wachstum zu halten, ist nach Durchwurzelung des Ballens wöchentlich mit einer 2%0haltigen Volldüngerlösung zu gießen. Bei sehr trockener Luft sind die Pflanzen für öfteres Übersprühen mit Wasser dankbar. |
| Pflanzenschutz |
Bei
trockener Luft und Zugluft werden Mimosen durch die Rote Spinne
befallen. Gegebenenfalls mit insektiziden Mitteln spritzen.
Gelegentlich auftretende Blattläuse sind wirksam mit Metasystox oder E 605 zu bekämpfen. |
| Hinweise | Sie sollten die Mimosen niemals stutzen, damit sie sich verzweigen. Es werden dann keine neuen, seitlichen Triebe mehr gebildet. |
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