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| Pentas |
| Botanisch: Pentas lanceolata • Familie: - |
- Beschreibung
- Standort
- Anzucht
- Pflege
- Pflanzenschutz
- Hinweise
| Beschreibung |
Pentas ist
eine bezaubernde kleine Topfpflanze mit hellroten oder rosa
Blütengarben an den Spitzentrieben und mit glänzenden,
dunkelgrünen Blättern. Die Blütezeit dauert von
Frühjahr bis Herbst.
Die Pentas gedeiht gut als Topfpflanze. Ihr lateinamerikanischer Name bedeutet "fünf" nach der Zahl der Kronenblättern ihrer Blüten. Sie stammt aus Südafrika. Bei uns ist sie wegen ihrer Blütenfülle beliebt, die den ganzen Sommer über zu bewundern ist. Schon während des ersten Jahres treiben manche Pflanzen vier oder fünf große Blütenstände gleichzeitig. In jedem Blütenstand sind 20 oder mehr leuchtende Blüten gesammelt. Die einzelnen Blüten haben einen kurzen Stengel, ein langes Kronenrohr und als Verbindung einen dichten Kragen von winzigen weißen Härchen, die besonders in den roten und stark rosa Blüten einen schönen Farbkontrast darstellen. Die Blätter sind kräftig grün mit schmal zulaufender Spitze. Auf der Unterseite sind sie weiß behaart. Die Variante "Kermesina" hat rosa Blüten, die Sorte "Quartiniana" rosarote und "Alba" weiße. Gewöhnlich blüht die Pentas aber rosa oder hellrot. Die meisten als Topfpflanzen gezüchteten Pentas sind mit einem wachstumshemmenden Mittel behandelt, damit sie niedrig und kompakt bleiben. |
| Standort | Am schönsten wächst die Pentas an einem sonnigen Platz, z.B. in einem Süd- oder Westfenster. Die beste Temperatur liegt im Sommer bei 20, im Winter bei zehn bis 15 Grad. |
| Anzucht |
Die Pentas
wird durch Stecklinge vermehrt, die von Februar bis April
abgeschnitten werden. Suchen Sie halbholzige Triebe aus, und
schneiden Sie sie direkt unter einem Blattpaar mit einem scharfen
Messer von der Mutterpflanze ab. Die untersten Blätter werden
entfernt. Die etwa acht Zentimeter langen Stecklinge werden in
sandgemischte Erde gesetzt und an einen schattigen Platz mit einer
Unterwärme von zirka 20 Grad gestellt, bis die Wurzeln gut
entwickelt sind.
Wenn die Wurzeln lang genug sind, wird jede einzelne Stecklingspflanze vorsichtig hochgehoben und jeweils in einen Topf gepflanzt. Nehmen Sie dazu normale Blumenerde, vermischt mit ein wenig Sand. Während der ersten Zeit müssen die Jungpflanzen im Schatten stehen und, wenn sie sich gut entwickeln, beschnitten werden, damit sie eine buschige Form bekommen. Sobald die Wurzeln der Jungpflanzen die kleinen Töpfe ausfüllen, werden sie in etwa zwölf Zentimeter große Töpfe umgesetzt. Sorgen Sie für ausreichende Drainage, denn die Pentas vertragen kein stehendes Wasser um die Wurzeln. Drücken Sie die Erde um die Wurzeln etwas an. Eine Erdmischung aus Lehm, Torf und Komposterde ist jetzt ideal. Sobald die Pflanzen gut wachsen, düngen Sie einmal pro Woche bis zum September. |
| Pflege |
Die
Pflanze darf nicht austrocknen. Gießen Sie im Sommer zwei bis
dreimal wöchentlich, und geben Sie einmal wöchentlich
Flüssigdünger zum Gießwasser. Gießen Sie im
Winter nur gerade so viel, dass die Erde im Topf feucht bleibt, und
stellen Sie das Düngen ganz ein.
Pflanzen Sie die Pentas im Frühjahr in mit Sand oder Torfmull vermischte Erde um. Junge Pflanzen werden regelmäßig von oben beschnitten, damit sie buschiger wachsen. Ältere Pflanzen schneiden Sie nur im Frühjahr etwas zurück. Schneiden Sie die Blütenstände, sobald sie abgeblüht sind, damit sich neue Triebe entwickeln können. |
| Pflanzenschutz |
Das Blatt
wird braun und wellt an der Spitze: Die Pflanze leidet an
Wassermangel. Gießen Sie regelmäßig und
besprühen Sie die Blattunterseiten mit Wasser. Das ist
besonders wichtig an warmen, sonnigen Tagen.
Die Pflanze hängt und die Blätter werden gelb: Sie haben zuviel gegossen. Reduzieren Sie das Gießen, und achten Sie darauf, dass kein Wasser im Untersatz stehenbleibt. Weiße Fliegen: Kleine weiße Insekten, die von der Pflanze auffliegen, deuten auf Befall von Weißen Fliegen. Sie legen ihre Eier an der Unterseite der Blätter. Benutzen Sie ein mildes Insektenmittel, und isolieren Sie befallene von gesunden Pflanzen. Rechtzeitig entdeckt, können die Insekten oft schon durch kräftiges Abduschen der Blattunterseiten entfernt werden. |
| Hinweise | - |
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