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Baumfreund
Botanisch: Philodendron scandens • Familie: Aronstabgewächse (Araceae)
Baumfreund

Beschreibung Vom Baumfreund sind 275 Arten bekannt, die in Gestalt und Blattform erheblich voneinander abweichen. Hierunter gibt es viele kletternde Arten, die bis zu mehreren Metern hoch aufsteigen können. Aber auch Pflanzen mit rosettenartigem Wuchs sind äußerst dekorativ. Sie gehören zur Familie der Aronstabgewächse und sind in den tropischen Regenwäldern Brasiliens, Mittel- und Südamerikas beheimatet.

Als Zimmerpflanzen bekommt man Philodendren nur selten zum Blühen. Die Blüten sind rot und ähneln denen der Zimmerkalla.

Die schönsten, für die Topfkultur geeigneten Arten enthält die Jiffy-Samen-Prachtmischung. Gute Pflege danken sie durch jahrelange Haltbarkeit.

Standort Alle Arten des Philodendron bevorzugen helle bis halbschattige, warme, vor Sonne geschützte Standorte. Sie gedeihen das ganze Jahr gut bei Temperaturen von 18 bis 24 Grad.
Anzucht Philodendron gehört zu den Lichtkeimern. Die Samen dürfen nach der Aussaat nicht mit Substrat abgedeckt werden. Bei einer Temperatur von 25 Grad erfolgt die Keimung in etwa drei Wochen. Nach dem Auflaufen der Saat ist die Gewächshaushaube an einer Seite etwas anzuheben und so das Treibhaus zu lüften. Sobald die Ballen gut durchwurzelt sind, die Pflanzen mit dem Jiffy-Nährboden in größere Töpfe umsetzen. Klimmenden Arten ist ein Stab als Kletterhilfe zu geben.

Abgeschnittene Triebspitzen bewurzeln in feuchter Erde oder in einem Glas Wasser bei einer Bodentemperatur von 25 Grad. Ältere, verkahlte Exemplare kann man durch Abmoosen vermehren. Man schneidet unter einem Blattansatz in den Stamm, wickelt feuchtes Moos um die Stelle und bindet ein Stück Folie darüber. Wenn sich neue Wurzeln gebildet haben, wird die Spitze abgeschnitten und eingetopft.

Pflege Des raschen Wachstums und der großen Blätter wegen müssen sie reichlich gegossen und im Sommer einmal wöchentlich flüssig gedüngt werden mit 2 g Volldünger auf 1 Liter Wasser.

Im Winter weniger gießen, nicht mehr düngen, aber hell und bei Temperaturen um 18 bis 16 Grad aufstellen.

Jüngere Pflanzen topft man alle zwei Jahre, ältere in größeren Abständen um. Sie brauchen nahrhafte Humuserde. Ist die Pflanze zu unhandlich zum Umsetzen, wird nur die oberste Erdschicht im Topf ausgetauscht.

Wenn die Pflanze zu groß wird, kann man Triebe zurückschneiden. Die Luftwurzeln dürfen aber weder abgeschnitten noch beschädigt werden, da die Pflanze damit Feuchtigkeit aufnimmt.

Pflanzenschutz Spinnmilben sind die größte Bedrohung für den Philodendron. Der Schädlingsbefall zeigt sich durch Spinnweben in den Blattecken und auf den Blattunterseiten. Bei näherer Untersuchung sind auch die kleinen roten Spinnmilben zu sehen. Spülen Sie die Pflanze mit einem kalten Wasserstrahl ab, besonders die Blattunterseiten und wischen Sie mit einem in Seifenwasser getauchten Lappen nach. Verwenden Sie bei starkem Befall ein handelsübliches Spritzmittel.

Schildläuse können am Stamm und auf den Blattunterseiten vorkommen. Sie sind aber keine ernsthafte Bedrohung für große Philodendren. Insekten wegschaben und Blätter mit einem in Alkohol getränkten Lappen abwischen, dann verschwinden die Läuse.

Hinweise Philodendren brauchen eine hohe Luftfeuchtigkeit. Ab und zu mit einem Zerstäuber sprühen und einmal wöchentlich die Blätter feucht abwischen.
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