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| Skimmie |
| Botanisch: Skimmia japonica • Familie: Rautengewächse (Rutaceae) |
- Beschreibung
- Standort
- Anzucht
- Pflege
- Pflanzenschutz
- Hinweise
| Beschreibung |
Skimmien sind im Herbst für eine
Überraschung gut. Denn dann schmückt sich der kleine
Strauch mit leichtendroten Beeren - wenn man ein bisschen
Glück hat. Dazu braucht man aber zwei Pflanzen.
Von Natur aus sind die Skimmien eigentlich altbekannte Gartenpflanzen. Zwar sind nicht alle überall ganz winterhart. In Gegenden aber mit dem sogenannten Weinbauklima, in milden Gebieten also, sieht man sie im Herbst häufig mit ihren hübschen roten Früchten. Von den vielen Arten wird eine, die Skimmia japonica, auch als Topfpflanze kultiviert. Aber sie ist im Zimmer kein ganz einfacher Mitbewohner. Wenn die Skimmie ihren roten Beerenschmuck trägt, wird sie oft mit der Ardinsie, der Spitzblume, verwechselt. Allerdings sitzen die Beeren bei der Ardinsie mehr im unteren Teil der Pflanze, während sie sich bei der Skimmie an den Triebenden häufen. Von der verwandtschaftlichen Beziehung her gehört die Skimmie aber zu den Apfelsinenbäumchen, den Rautengewächsen. Den Namen Skimmie übrigens hat die Pflanze aus ihrer ostasiatischen Heimat mitgebracht. Junge Skimmien, die noch nicht allzu hoch sind, können Sie auch gut in Balkonkästen pflanzen. Wenn es kein allzu harter Winter wird, bleiben sie das ganze Jahr über draußen. Mit ihren lorbeerartigen, immergrünen Blättern sehen sie im Schnee besonders hübsch aus. Wichtig bei so einer winterlichen Balkonbepflanzung: Sie dürfen das gelegendliche Gießen nicht vergessen. |
| Standort | Skimmien brauchen einen hellen, luftigen Platz, vertragen aber keine Südsonne. Im Winter sollen sie kühl, nicht über 10 Grad stehen. |
| Anzucht | Am einfachsten im August durch Kopfstecklinge. Die Aussaat ist etwas schwieriger. |
| Pflege |
Gießen Sie immer mäßig und nur mit
abgestandenem Wasser. Gedüngt wird im Sommer alle zwei
Wochen.
Umgepflanzt wird bei Bedarf. Skimmien brauchen saure Erde: Azaleenerde oder Torfkultursubstrat. Alle die vielen Sonderwünsche, die eine Skimmie hat, ließen sich ja noch erfüllen. Wenn nur nicht dieses Problem mit der Befruchtung wäre... Denn dummerweise gibt es von dieser Pflanze männliche und weibliche Gewächse. Eine allein bekommt zwar im Frühjahr schöne weiße Blütenrispen. Ist aber kein Partner in der Nähe, dann werden Sie auf die roten Beeren wohl vergeblich warten. In solchen Fällen hilft eigentlich nur eines: ein Besuch in der nächsten Baumschule, um ein passendes Gegenstück zu erstehen. Doch damit sind die Bestäubungsprobleme leider noch nicht zu Ende. Denn was nutzt die zweite Pflanze, wenn ihre Pollen nicht zur ersten kommen. Und im Zimmer sind die Insekten nun einmal dünn gesät. Aber auch in diesem Fall gibt es Hilfe: Sie müssen selbst Biene spielen. Nehmen Sie einen feinen Pinsel, und betupfen Sie damit zuerst die Blüten der einen, dann die der anderen Pflanze. Und machen Sie das ruhig mit möglichst vielen Blüten. Schließlich wollen Sie doch einen reichen Beerenschmuck sehen. Hat all die Mühe Erfolg gehabt und haben sich rote Beeren gebildet, können Sie im späten Herbst sogar Samen aus den Beeren ernten. Den könen Sie sogar zur Vermehrung benutzen. Allerdings keimt er erst nach Frosteinwirkung. Am besten stellen Sie die Saatschale einige Zeit nach draußen. |
| Pflanzenschutz |
Wenn sich keine Beeren bilden, liegt es an der
fehlenden Bestäubung. Lesen Sie den Text oben.
Braune Blattränder und -spitzen sind ein Zeichen für zu trockene Luft. Sprühen Sie die Pflanze häufig an. Schildläuse erkennt man im Anfangsstadium an den gelben Saugflecken auf den Blättern. Kratzen Sie die harten Panzer mit einem spitzen Messer ab. Betupfen Sie dann die Stellen mit einem alkoholgetränkten Wattebausch. Wenn der Befall sehr stark ist, müssen Sie sprühen. |
| Hinweise | - |
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