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Beschreibung: Die
Hanfpalme ist eine sehr schöne Fächerpalme. Sie
gedeiht in Wohnzimmern das ganze Jahr über ebenso gut, wie im
Sommer auf dem Balkon oder der Terrasse. Sie kann sehr groß
werden.
Die Hanfpalme ist eine
chinesische Verwandte der Chamaerops humilis, die auch
Europäische Zwergpalme genannt wird. Die Arten sehen sich sehr
ähnlich, es kann Schwierigkeiten beim Unterscheiden
geben.
Die Hanfpalme stammt aus
Südostasien, wildwachsend kommt sie auf Burma und in China
vor. Dort kann sie über 10 Meter groß werden, mit einem
geraden unverzweigten Stamm und Blättern, die hoch oben an der
Spitze in Büscheln zusammensitzen. Der Stamm ist bedeckt mit
alten Blättern und mit Hanf, der geerntet und zur Herstellung
von Seilen und Matten verwendet wird.
Die Blattwedel haben einen Stiel,
der 50 bis 80 cm lang wird. Er ist an den Seiten gefurcht und
gezahnt. Man kann sich daran verletzen. Die Blattpaare sitzen in
halbrunden Fächern mit 20 bis 30 Einzelblättern von 40
bis 50 cm Länge.
Unter völlig natürlichen
Lebensbedingungen blüht die Pflanze in Blütenständen
mit großen Trauben. Ihre Farbe ist hellgelb oder
gelbweiß. Das ergibt mit dem bastbespannten braunen Stamm und
den grünen Blättern eine reizvolle Farbkombination. Im
Zimmer blüht sie kaum.
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Standort: Der Standort
sollte grundsätzlich hell sein. Aber besonders junge Pflanzen
dürfen nie der sengenden Sonne ausgesetzt werden. Schon gar
nicht, wenn sich die Sonnenstrahlen durch eine Fensterscheibe
verstärken.
Ältere Pflanzen sind robuster.
Im Freien macht ihnen auch starke Sonneneinwirkung nichts aus. Im
Winter benötigt die Hanfpalme einen kühleren Platz
mit Temperaturen von 8 - 10 Grad.
- Anzucht: Die
Hanfpalme wird durch Samen vermehrt. Der Samen muss ein paar
Tage in lauwarmem Wasser liegen. Dann kommt er in ein Gemisch aus
Sand und Torf. Er keimt in Töpfen oder Kästen bei 22
Grad. Die Pflanzen werden in Torf umgesetzt. Die Keimzeit ist sehr
lang.
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Pflege: Die Hanfpalme
wird im Laufe der Jahre zu einer verblüffend großen
Pflanze. Daran sollte man beim Kauf denken - besonders wenn sie im
Zimmer gehalten werden soll. Außerdem wirkt sie sehr
dekorativ, im Zimmer wie auf dem Balkon oder auf der
Terrasse.
Die Hanfpalme gedeiht
problemlos in üblicher Blumenerde. Sie muss zwar nicht alle
Jahre wieder umgepflanzt werden, schaden würde es aber auch
nicht. In den Jahren, in denen nicht umgepflanzt wird, sollte
jedoch die oberste Erdschicht aus dem Topf genommen und neu
aufgefüllt werden. Dabei nicht die Wurzeln
beschädigen.
Verbringt die
Zimmer-Hanfpalme den Sommer im Freien, so wirkt das wie eine
Verjüngungskur. In dieser Zeit reichlich gießen und
düngen. Im September wieder ins Haus holen.
Welke Blätter werden am Stamm
abgeschnitten.
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Pflanzenschutz: Dunkle runde
Flecken mit hellerer Umrandung deuten auf eine Pilzerkrankung hin.
Das kann besonders dann auftreten, wenn die Pflanze zum ersten Mal
im Freien steht. Meist hilft ein spezielles
Pilzbekämpfungsmittel.
Trockene braune Blattspitzen
können ihre Ursache in nicht ausreichender Feuchtigkeit haben.
Oder: Wenn die Blätter beim Vorübergehen
regelmäßig vom Menschen berührt werden.
Braune Schilder und weiße
Wattebüschel am Blattstengel sind ein untrügliches
Zeichen für Schild- und Wollaus. Schaben Sie die betroffenen
Stellen vorsichtig mit einem scharfen Messer ab. Anschließend
mit einem alkoholgetränkten Wattebausch abtupfen und mit
klarem Wasser nachspülen.
Um Beschädigungen zu vermeiden,
muss diese Behandlung sehr vorsichtig geschehen. Die Anwendung
einige Male im wöchentlichen Abstand wiederholen, da sonst
schon die nächste Generation von Schädlingen
ausschlüpft.
- Hinweise: Das
Gießwasser sollte der Umgebungstemperatur angepasst sein. Im
Sommer ist es lauwarm. Im Winter, an einem kühleren Ort ist
auch das Wasser kühler.
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