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Beschreibung: Die
Afrikanische Zeder ist bei uns als Topfpflanze noch relativ
neu. Und sie ist fast eine Modepflanze, die nicht immer angeboten
wird. Eigentlich schade, denn gerade dieser Baum wird schnell
groß und attraktiv.
Sie ist ein hübscher
grüner Nadelbaum. Die Zweige sind mit 2 - 3 cm langen,
blaugrünen Nadeln dicht besetzt. An einem hellen Platz gedeiht
der Baum im Sommer wie im Winter.
Die widdringtonia whytei
gehört zur Familie der Zypressen. Obwohl die Afrikanische
Zeder ein original afrikanischer Baum ist, gedeiht er auch in
unseren Zimmerverhältnissen sehr gut.
Dieser Baum stammt aus Ostafrika,
Sambia, Zimbabwe und dem nördlichen Transvaal. Der
afrikanische Name lautet "Mlanja".
Die Zweige der jungen Pflanzen sind
dicht mit blaugrünen Nadeln besetzt. Bei älteren
Bäumen werden dann die Blätter kleiner und
schuppenförmiger. Der Wuchs ist fast
pyramidenförmig.
Die Pflanze duftet sehr aromatisch.
Männliche und weibliche Blüten sitzen getrennt am
gleichen Baum. Die Blüten sind klein und gelblich.
- Standort: Dieser Baum kann
eigentlich überall stehen - wenn er ausreichend helles Licht
bekommt. Einzige Bedingung: Die Temperatur darf - auch im Winter -
nie unter 16 Grad absinken. Direkte Sonne schadet
nicht.
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Anzucht: Ganz leicht ist es,
die Afrikanische Zeder durch Samen zu vermehren. Diese
werden grundsätzlich im Frühjahr gesät. Es geht
jedoch auch mit Stecklingen, was aber etwas schwieriger ist.
Diese Stecklinge werden im Herbst
vom halbreifen Holz geschnitten und in eine ausgewogene Mischung
aus normaler Blumenerde und reichlich Kies gesteckt. Die Stecklinge
müssen zwar hell, aber vor direkter Sonneneinstrahlung
geschützt stehen. Die richtige Temperatur: zwischen 16 und 18
Grad.
In jedem größeren
Garten-Center bekommen Sie verschiedene Wurzelbildungs-Hormone. Es
gibt sie flüssig und in Pulverform. Werden die Stecklinge
eingetaucht oder damit bepudert, bilden sich besonders schnell neue
Wurzeln.
Absolut optimale Verhältnisse
sind jedoch bei der Vermehrung mit Stecklingen erst dann gegeben,
wenn auch eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit herrscht und zwar so, wie
sie vorwiegend in Treibhäusern von Gärtnereien
anzutreffen ist.
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Pflege: Wenn die
Temperaturen im Sommer höher als sonst üblich sind,
benötigt die Afrikanische Zeder besonders reichlich und
regelmäßig Wasser. Es empfiehlt sich, dem Gießwasser
jedes zweite Mal eine Portion Flüssigdünger zuzugeben. Im
Winter hingegen wird mit dem Gießwasser sparsamer
umgegangen.
Die Erde kann ruhig mal etwas
austrocknen, aber keineswegs über einen längeren
Zeitraum. Gedüngt wird während der dunkleren Jahreszeit
nicht.
Umgepflanzt wird dann, wenn die
Wurzeln den Topf völlig ausfüllen. Empfehlenswert ist
eine Mischung aus normaler Blumenerde und grobem Kies.
Wird der Baum zu schmal und zu lang,
kann die Spitze gekappt werden. Bei jungen Pflanzen jedoch erst
nach einem Jahr.
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Pflanzenschutz: Die
Afrikanische Zeder ist bei uns noch so neu, dass es kaum
Erfahrungen mit Krankheiten gibt.
Spinnmilben jedoch können
diesen Baum befallen. Bei leichtem Befall mit chemischen Mitteln
bekämpfen. Schwerer Befall hingegen kann nicht erfolgreich
bekämpft werden.
Gelbe und dann abfallende Nadeln
deuten auf zu starke Austrocknung der Erde hin. Stellen Sie den
Topf so lange in einen Eimer mit Wasser, bis keine Luftblasen mehr
aufsteigen.
Gelbe und abfallende Nadeln
können aber auch ein Zeichen dafür sein, dass die Pflanze
zu dunkel steht.
Wird die Pflanze im Winter schlaff,
so steht sie meist zu kühl und dunkel. Die Temperatur darf in
diesen Monaten nicht unter 16 Grad sinken. Sehr hell
stellen.
- Hinweise: Die
Afrikanische Zeder ist (noch) eine Modepflanze. Man bekommt
sie am ehesten in Blumenläden, die gerade "in"
sind.
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Afrikazypressen,
Widdringtonia, Afrikanische Zeder
widdringtonia whytei
Foto: Archiv |
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widdringtonia whytei
Foto: Amanita Phalloides / Wikipedia |
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