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Das Phantom der Oper Musical von Andrew Lloyd Webber |
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Hinter den Kulissen der Hamburger
Aufführung
Ein Blick hinter die Kulissen des
Musicals "Das Phantom der Oper" ist ein Blick in die Arbeitswelt
all derer, die dem Publikum verborgen bleiben, weil sie nicht wie
die Darsteller tagtäglich im Rampenlicht stehen. Ohne sie
wäre diese Produktion jedoch absolut undenkbar.
Das Creative Team: Um den hohen
künstlerischen Standard über eine lange Zeit garantieren
zu können, wird die Show ständig "überwacht". Der
Dance Captain sorgt für einwandfreie Choreographie und Tanz,
der Spielleiter garantiert für schauspielerische
Qualität, und der Musikalische Leiter ist verantwortlich
für Gesang und Orchester.
Die Requisite: Sie sind für die vielen, ausgefeilten Details - angefangen bei den handgeschriebenen Briefen, die das Phantom an die Theaterdirektoren schickt, bis hin zur Garderobe der Christine, die vollgestellt ist mit Parfum-Flakons, altem Schmuck, Puderdosen und Seidenblumen verantwortlich. Die Requisite kümmert sich außerdem um alle pyrotechnischen Effekte. Die Kostümabteilung: Nach den Entwürfen der Kostümbildnerin Maria Björnson erarbeitet die Kostümabteilung die imposanten Gewänder - pro Vorstellung sind 180 Kostüme im Einsatz. Rund 15 Dresser helfen den Darstellern während der Show bei den häufigen Kostümwechseln. Die Maske: Passend zu den Kostümen tragen die Künstler handgearbeitete Perücken, die in der Maske angefertigt werden. Die lockige, langhaarige Perücke der Christine hat beispielsweise rund 60 Arbeitsstunden gekostet. Die Maskenbildner sind auch für das Make-Up verantwortlich. Das Phantom bühnenreif zu schminken, kann bis zu zwei Stunden dauern. Durch das Zusammenwirken der Maschinen und Effekte, die ausnahmslos Elemente der klassischen Theatertechnik sind, wird "Das Phantom der Oper" zu einem Feuerwerk aus Verwandlungen und Spezialeffekten. Zum Beispiel besteht die überdimensionale Brücke, über die Christine mit dem Phantom in die Unterwelt hinabsteigt, aus zwei fahrbaren Türmen, die durch ein Brückenpodest verbunden sind. Diese Türme lassen sich vor und zurück bewegen, während die ganze Brücke dazu handgesteuert nach rechts und links kippt. Besondere Aufmerksamkeit der Bühnenarbeiter gehört aber den außergewöhnlichen Requisiten, wie z. B. der 400 Kilo schwere Kronleuchter, der über ein Mehrfachseilsystem, in 2,5 Meter Höhe über den Köpfen der Zuschauer mit einer Geschwindigkeit von 5,5 m/sec, auf die Bühne zu fallen scheint. In der Neuen Flora arbeiten 20 Bühnentechniker und zwei Bühnenmeister, die vor jeder Vorführung nach einer Checkliste alle Maschinen, jeden Schalter und jede Funktion, wie Hydraulik, Antriebe und Fernsteuerungen, überprüfen. Zwei Mitarbeiter bedienen einen digitalen Lichtcomputer, über den die 624 Scheinwerfer, die 20 Blitze, Nebelmaschinen und die Farbwechsler eingesetzt werden. Sechs Kollegen bedienen die Verfolger. Wahre "akkustische Traumwelten" werden von der Tonabteilung gezaubert: Über ein Mischpult mit 78 Eingangskanälen wird die Musik des Orchesters und der Gesang der Darsteller, die ein winziges Mikro am Kopf tragen, auf die 130 Lautsprecher im Haus übertragen. Die ganze Tonanlage dient zur Hilfe, um den kompletten 1.832 Plätze fassenden Zuschauerraum akkustisch optimal zu versorgen. Verantwortlich für die Koordination zwischen dem technischen und künstlerischen Bereich während der Show ist der Stage Manager, der über Kopfhörer mit allen Abteilungen verbunden. Mit Hilfe eines umfassenden Scripts gibt er die sogenannten Cues. Über Infrarotkameras hat er ständigen Überblick über alle Bereiche der Bühne und kann bei eventuellen Pannen sofort eingreifen. Zum Weiterlesen |
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