- Allgemeine Zahlen
- Im Oktober 1996: 3.500. Vorstellung
- Über 5,8 Mio. Besucher seit der Premiere am 12. Juni 1988 bis 1996
- Jährliche Auslastung: 100 Prozent
- Starlight Express Theater
- Architekt: Heinz W. Pack, Brilon
- Bauzeit: 13 Monate (Dezember 1986 - Januar 1988); Inszenierungsdauer: 3 Monate
- Baukosten: 12 Millionen Euro
- Produktionskosten: 6 Millionen Euro
- Erstmaliger Bau eines Theaters eigens für ein Bühnenstück (Eintrag im 'Guiness Buch der Rekore'
- Bebaute Fläche: 4.800 qm
- Theaterraum
- Sitzplätze: 1.700
- Sitzplatzanordnung einer klassischen Halbarena
- Zwei Rennparcours führen durch das Publikum
- Während der Rennen werden an den Bahnen im Zuschauerraum 105 laufende Meter Geländer für die Sicherheit des Publikums und der Darsteller aus dem Boden gefahren
- Fünf Monitore, im Theaterraum installiert, zeigen den Darstellern auf der Bühne die Einsätze des Dirigenten (umgekehrt kann der Dirigent die Bühne auf Monitoren verfolgen).
- Über dem Parkett hängt ein "Modelleisenbahn-Ring" mit 13 m Durchmesser, in dem sechs Lokomotiven vor der Show ihre Runden ziehen.
- Ensemble
- 24 Darsteller sind pro Vorstellung auf der Bühne (insgesamt 46 Cast-Mitglieder)
- 16 Orchestermitglieder plus Dirigent sorgen für die Live-Musik
- 6 Booth-SängerIinnen verstärken in jeder Show den Live-Gesang
- Alle Darsteller sind versierte Rollschuh-Läufer, die von einem speziellen Rollschuh-Coach trainiert werden.
- Bühne
- Bühnenfläche: 1.100 qm
- Bühne mit drei Ebenen; Höhendifferenz zwischen den Ebenen: 7,5 m
- Gesamtlänge der Rollbahnen: 250 m
- Zwei Tunnel mit Gefälle
- Eine große Central-Bowl (Steilkurve) und zwei Side-Bowls
- Spezielle Bühnen- und Rennbahnböden aus Multiplex (laminiertes Holz) mit einer speziellen Kunstharzversiegelung (Epoxidharz)
- 840 in den Boden eingelassene Leuchtstoffröhren markieren Eisenbahnschwellen
- 8.000 über Fiberglas geleitete Lichtpunkte, eingelassen in den Bühnenboden, in die Rück- und Seitenwände
- Sechs Verfolgungsscheinwerfer (vier in Kanzeln über dem Parkett, zwei an den Seiten)
- Zwei Laser-Anlagen (Krypton - rot; Argon - grün/blau)
- 24 Telescan-Scheinwerfer, die das Licht durch bewegliche Spiegel umlenken
- 800 Scheinwerfer
- 27 drahtlose Mikrofonanlagen, weitere 60 Kanäle für Orchester und Booth
- 110 Einzellautsprecher, die in acht Gruppen anzusteuern sind; Gesamtmusikleistung ca. 40.000 Watt (Auslastung 30 - 40 %, somit Reserven für Spitzenwerte)
- Spezielle Bühnentechnik
- Eine hydraulisch gesteuerte Vier-Achsen-Brücke (main-bridge); Gesamtgewicht: neun Tonnen
- Ein dreiteiliges, hydraulisches Hubpodium (profile-bridge)
- Eine schwenkbare Brücke (seesaw), hydraulische Wippe
- Ein hydraulisch verfahrbarer Keil in der Bowl als direkter Bühnenzugang
- Zwölf pneumatische verfahrbare Tore (gates) als Zugangssicherung zu allen Brücken
- Backstage und Fronthouse
- Über 200 festangestellte Mitarbeiter im Backstage-Bereich (ohne Cast); 275 Mitarbeiter im Fronthouse
- Backstage sind für den direkten Fortgang der Show mindestens 70 Mitarbeiter notwendig (von Kostüm/Dresser über alle technischen Bereiche bis zum Orchester/Booth); zusätzlich sind pro Show 65 Mitarbeiter des Fronthouses für die Serviceleistungen zuständig (Gastronomie, Verkauf und Platzzuweisung).
- 13 Dresser sorgen pro Show für den perfekten Sitz der Kostüme und helfen beim Blitzumzug der Darsteller
- 260 Cues pro Show (Einsatz-Kommandos an die Technik - davon 195 Licht-Cues und 65 Cues für bewegliche Bühnenteile), diese werden vom "Calling-Stage-Manager" aus dem erhöhten Stellwerk gegeben. Die Telescan-Scheinwerfer werden ohne Cues manuell angesteuert
- Unter der Hauptbühne (Bowl) je ein schalldichter Raum für das Live-Orchester und die Booth, die nur zum Schlußapplaus auf die Bühne kommen
- Vor jeder Show checken die technischen Abteilungen die Bühnentechnik durch; zusätzlich macht das Stage-Management noch vor Publikumseinlaß einen optischen End-Check. Ebenso stehen umfangreiche wöchentliche Kontrollen auf dem Programm
- Die Kostüme wiegen bis zu 28 kg.
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