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Paracetamol: vom Zufallsprodukt zum Ersthelfer Der Wirkstoff überzeugt durch seine sanfte Kraft – seit über 50 Jahren |
München - 02.01.2009: Als einer der ältesten Wirkstoffe gegen Schmerzen und Fieber gehört Paracetamol heute nicht zuletzt dank seiner guten Verträglichkeit zum Standardsortiment privater Hausapotheken. Wie die Substanz wirkt, konnte die Wissenschaft bis heute nicht endgültig klären. Daran, dass sie wirkt, besteht kein Zweifel.+++ Werbung +++ Der heute unentbehrliche Ersthelfer gegen Schmerzen und Fieber wurde in den 1870iger Jahren erstmals eher zufällig in einem Labor hergestellt. Doch bis die Medizin herausfand, dass ausgerechnet der Metabolit – also das Abbauprodukt – der beiden damals gängigen Schmerzmittel Acetanilid und Phenacetin für den nötigen schmerzstillenden Effekt sorgt und es auf dem Markt etablierte, vergingen weitere achtzig Jahre. Erst seit 1959 gibt es diesen Wirkstoff in Tablettenform als Monopräparat in Deutschland, produziert von dem Münchener Hersteller bene-Arzneimittel: die Geburtsstunde des „Markenparacetamols“ ben-u-ron©. Von da an entwickelte sich diese Substanz in ihrer Reinform auch in Deutschland zu einem der populärsten und meistverbreiteten Wirkstoffe weltweit für die Behandlung von leichten bis mittleren Schmerzen und Fieber. Vor allem in der Kinderheilkunde hat das sanfte Arzneimittel für die genannten Anwendungsbereiche schnell seinen festen Platz gefunden und ist dort nicht mehr wegzudenken. Als nicht-opioides Analgetikum entfaltet Paracetamol bzw. Acetaminophen, wie die Substanz im englischsprachigen Raum genannt wird, seine Wirkung durch Unterdrückung schmerzauslösender biochemischer Prozesse. Bei der Behandlung werden die akuten Symptome gelindert und der Kranke findet die nötige Ruhe zur Genesung. Innerhalb von einer halben bis ganzen Stunde geht der Wirkstoff in der Regel in den Organismus über und bekämpft den Schmerz. Dabei weist die Arznei vergleichsweise geringe Nebenwirkungen auf. Im Gegensatz zu den ebenfalls gängigen Wirkstoffen – Acetylsalicylsäure und Ibuprofen – wird die Magenschleimhaut durch Paracetamol nicht angegriffen. Auch wirkt der Klassiker nicht blutverdünnend, was vor allem Menschen mit Blutungsneigung zu Gute kommt. Dank all dieser Eigenschaften ist ein Paracetamol-Präparat wie ben-u-ron© vielseitig einsetzbar. Vor der Einnahme ist die Dosierungsanleitung wie bei jedem Arzneimittel präzise zu beachten. Bei Erwachsenen gilt die Tagesmaximaldosis (24 Stunden) von 4.000 Milligramm. Für Kinder liegt sie deutlich niedriger und sollte gerade bei ihnen genau auf Alter und Körpergewicht abgestimmt sein. Deshalb liefert bene-Arzneimittel ein besonders breites Spektrum an Form und Stärke des Präparats: Tabletten, Kapseln, Zäpfchen und Saft in bedarfsgerechten Stärken von 75 bis 1.000 Milligramm. So wurden die 75 Milligramm Paracetamol Zäpfchen von ben-u-ron© speziell zur Behandlung der Schmerzen und Fieber von Säuglingen ab drei Kilogramm Körpergewicht entwickelt. Die überwiegende Meinung von Medizinern sagt allerdings: Vorsicht bei universell ausgerichteten Kombipräparaten. Patienten nehmen solche Arzneimittelcocktails deren Wirkstoffzusammensetzung nicht offensichtlich ist, nicht unbedingt wahr. Oftmals ergänzen sie diese Mittel nach eigenem Ermessen aus ihrer Hausapotheke. Das Maximum von 4.000 Milligramm reinen Paracetamols am Tag kann also unbemerkt erreicht werden. Besser ist es, bei der Bekämpfung der Schmerzen bewusst auf die sanfte Kraft eines einzelnen Wirkstoffs zu vertrauen, um schnellstmöglich wieder im Alltag fit zu sein. Quelle: bene Arzneimittel. Autor, Redaktion und Verlag sind nicht für die Inhalte externer Webseiten verantwortlich. |
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