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Gesundheit, Hormone und Soja Neue Erkenntnisse in der Frauenheilkunde |
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Professor Jan-Åke Gustafsson, Vorsitzender des
Nobelpreiskomitees, hat in Wien gemeinsam mit international
anerkannten Wissenschaftlern neue Ergebnisse zu pflanzlichen
Hormonen aus Soja präsentiert. Sie basieren auf seiner
revolutionären Entdeckung eines zweiten
Östrogen-Rezeptors im weiblichen Körper und den
Ergebnissen einer DNA-Studie mit
pflanzlichen Hormonen aus Soja. Die Wissenschaftler zeigen
die herausragende Stellung von Pflanzenhormonen aus Soja bei
Wohlbefinden und Schutz der Gesundheit von Frauen ab dem
vierzigsten Lebensjahr.
Dies ergibt eine auf dem Symposium erstmals einer breiten Öffentlichkeit vorgestellten DNA-Studie der Medizinischen Universitätsklinik Wien. PD Dr. Dr. med. Uwe Rohr, einer der Leiter der Forschungsgruppe und Vorsitzender von Pro-Soja.de: "Pflanzliche Hormone aus Soja reduzieren das Brustkrebsrisiko. Frauen können diese über sojareiche Ernährung und standardisierte Spezialextrakte aus Soja aufnehmen." Durch das Absinken des weiblichen Hormonspiegels während der Wechseljahre nimmt auch der körpereigene Schutz von Brust, Gebärmutter, Knochen und Herz-Kreislaufsystem ab. Eine Ernährung mit pflanzlichen Hormonen aus Soja, so die Erkenntnis der Wissenschaftler auf dem Symposium, kann die Balance des Hormonhaushalts fördern. Sie helfen damit nicht nur bei unerwünschten Begleiterscheinungen der Wechseljahre, sondern unterstützen ernährungs-physiologisch die Gesundheit vor hormonbedingten Risiken wie Brust- und Gebärmutterkrebs. Pflanzliche Hormone aus Soja ? so ein weiteres Ergebnis der DNA-Analyse ? reduzieren auch die Risiken der Hormonersatztherapie (HRT). Frauen, die pflanzliche Hormone aus Soja einnehmen und sich gleichzeitig einer HRT unterziehen, weisen ein deutlich besseres Hormonprofil auf als Frauen, die nur die HRT anwenden. Vor allem die durch die HRT verursachte erhöhte Aktivität der Gene für die Krebsentstehung wird reduziert, das heißt die möglichen Risiken der Hormonbehandlung und das Risiko, an hormonabhängigen Tumoren zu erkranken. Pflanzenhormone tragen dadurch zum besseren Schutz der Frauen unter HRT bei. Dr. med. Martin Imhof leitet gemeinsam mit PD Dr. Dr. med. Uwe Rohr die Forschungsgruppe in Wien. Er definiert den optimalen Zeitpunkt für die Zufuhr von pflanzlichen Hormonen aus Soja: "Frauen sollten ab dem vierzigsten Lebensjahr mit der Einnahme von pflanzlichen Hormonen aus Soja beginnen." Dann, so der Wissenschaftler, erhöhten sich die hormonbedingten Krebsrisiken.
Dies betrifft sowohl die Frauen, die in den Wechseljahren auf eine Hormonersatztherapie zurückgreifen, als auch die, die keine anwenden. Professor Dr. Dr. med. Johannes Huber von der Frauenklinik der Medizinischen Universität Wien geht noch weiter: "Pflanzliche Hormone aus Soja schützen Frauen ? aber auch Männer ? bereits in jungen Jahren vor hormonbedingten Gesundheitsrisiken." "Für Mitteleuropäer ist es äußerst schwierig, den empfohlenen Tagesbedarf von 100 mg pflanzliche Hormone aus Soja über den Ernährungsplan aufzunehmen," so der Öffentlich bestellte Sachverständige für diätetische Lebensmittel, Friedrich Reuss. "Eine Zufuhr durch standardisierte Spezialextrakte, die auf Soja basieren, ist deshalb sinnvoll," betont der Ernährungsexperte. Diese Spezialextrakte, wie zum Beispiel Alsi-ß-Soja in Alsifemin Soja-Hormon-Balance-Kapseln, sind in der Apotheke erhältlich. Über die DNA-Studie der Medizinischen Universitätsklinik Wien In der Studie wurden insgesamt 14.500 Gene aus menschlichen Brustkrebszellen auf so genannten DNA-Chips mit dem Blut der jeweiligen Frau versetzt. Gemessen wurde die Reaktion der Zellen jeweils mit dem Blut von einer:
Weitere Informationen: PD Dr. Dr. med. Uwe Rohr, MED19 Ärztezentrum, Armbrustergasse 1, 1190 Wien, Österreich, Festnetz +43 1 37000-40, Homepage.
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