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Hintergrundwissen
Pflanzliche Hormone aus Soja schützen Frauen in den Wechseljahren
Pflanzliche Hormone aus Soja sorgen für Schutz und ein neues Lebensgefühl bei Frauen in den Wechseljahren. Das ist jetzt erstmals wissenschaftlich belegt. Die Erkenntnis beruht auf der Forschung von Professor Jan-Åke Gustafsson, Präsident des Nobelpreiskomitees. Der schwedische Wissenschaftler machte eine revolutionäre Entdeckung im weiblichen Körper: Dort gibt es nicht nur einen, sondern zwei unterschiedliche Östrogenrezeptoren.
Erst deren harmonisches Zusammenspiel führt zu einem Wohlbefinden in den Wechseljahren und zum Schutz der Gesundheit von Brust, Gebärmutter, Knochen und Herz-Kreislaufsystem. Pflanzliche Hormone aus Soja unterstützen ganz natürlich die Balance der beiden Rezeptoren. Daher empfehlen Experten vor allem Frauen in den Wechseljahren, Pflanzenhormone aus Soja in den täglichen Speiseplan aufzunehmen. Um die tägliche Zufuhr von 100 mg pflanzlichen Hormonen sicherzustellen, sollte man auf standardisierte Präparate in der Apotheke zurückgreifen.

Wenn Frauen in die Wechseljahre eintreten, sinkt auf natürliche Weise ihre körpereigene Hormonproduktion. Das kann unangenehme Folgen haben: Viele Frauen haben ab Mitte Vierzig das Gefühl, dass Kraft und Energie langsam zurückgehen, Stimmungsschwankungen treten auf, selbst Schlaf- und Sprachstörungen sind keine Seltenheit.

Vier Frauen, die an der Studie teilgenommen haben, stellen ihre Entwicklung dar. Unter der Leitung von PD Dr. Dr. med. Uwe Rohr führte Dr. med. Anca-Gabriela Gocan diese Studie durch.

Aufbauend auf den Erkenntnissen von Professor Jan-Åke Gustafsson ergeben sich ganz neue Möglichkeiten für Frauen, aktiv für das eigene Wohlbefinden in den Wechseljahren zu sorgen. So kann man bei regelmäßiger Ernährung mit Soja nicht nur auf natürliche Weise die Lebensqualität erhöhen, sondern auch im Rahmen einer gesunden und angepassten Ernährung und Ergänzung der Nahrung mit entsprechenden Nahrungsergänzungsmitteln die Gesundheit fördern.

Zwei Gegenspieler für das weibliche Wohlgefühl Professor Jan-Åke Gustafsson, Wissenschaftler am Karolinska Institut in Stockholm, hat mit der Entdeckung zweier unterschiedlicher Östrogenrezeptoren einen Durchbruch in der weltweiten Hormonforschung erzielt. Lange Zeit ging die Wissenschaft davon aus, dass eine hormonelle Stimulation des bis dahin bekannten Östrogenrezeptors ER-a zur Linderung von Wechseljahresbeschwerden ausreicht.
Professor Dr. med. Jan-Åke Gustafsson: "Wie kam es, dass Sie den zweiten Östrogen-Rezeptor gefunden haben?"

Erst durch die Entdeckung des zweiten Östrogenrezeptors ER-ß durch Professor Jan-Åke Gustafsson kann diese Fehleinschätzung korrigiert werden. Erst die ernährungsspezifische Stimulation beider Rezeptoren kann das gesunde Gleichgewicht im weiblichen Körper fördern und somit eine wertvolle Unterstützung beim Schutz der Gesundheit von Brust, Gebärmutter, Knochen und Herz-Kreislaufsystem darstellen.

Eine gezielte Ernährung mit Soja-Extrakten stimuliert ernährungsspezifisch den neu entdeckten Beta-Rezeptor, der Frauen bei überschießenden, also schädlichen Östrogenreaktionen unterstützt.

Mehr Sicherheit und Schutz durch pflanzliche Hormone aus Soja Die sinkende Hormonkonzentration in den Wechseljahren führt laut Professor Jan-Åke Gustafsson zu einer nachlassenden Stimulation beider Östrogenrezeptoren. Dadurch reduziert sich auch der natürliche Schutz des weiblichen Körpers durch den neu entdeckten Rezeptor. Im Alter erhöht sich aufgrund zunehmender hormoneller Disbalance deshalb unter anderem das Risiko hormonbedingter Tumore, Herzkreislauf-Erkrankungen und Osteoporose.
Professor Dr. med. Jan-Åke Gustafsson: "Welche Bedeutung hat die Entdeckung des zweiten Östrogen-Rezeptors für Frauen?"

Eine Unterstützung der natürlichen Hormonbalance durch eine sojareiche Ernährung kann diese Risiken merklich senken. Aktuelle DNA-Studien der Universitätsklinik Wien belegen außerdem eine deutliche Unterstützung der Gesundheit von Frauen, die einem Brustkrebsrisiko unterliegen, wenn sie regelmäßig ausreichende Mengen an Pflanzenhormonen aus Soja verzehren.

Pflanzliche Hormone aus Soja ? "Jungbrunnen" für Frauen in den Wechseljahren Pflanzenhormone können durch den natürlichen "Ausgleich des Hormonhaushalts" die vorzeitige Alterung des Hormonprofils deutlich beeinflussen und dieses verjüngen. Das haben die Wissenschaftler der Universitätsklinik in Wien um Dr. med. Martin Imhof herausgefunden.

Eine erhöhte Vitalität und ein ausgeglichenes Lebensgefühl sind die Folge. Stimmungsschwankungen und nächtliche Schlafstörungen werden reduziert. Auch die Haut bekommt ein strafferes, jugendlicheres Bild. Für Frauen in den Wechseljahren werden pflanzliche Hormone aus Soja so zum natürlichen "Jungbrunnen" für ein aktives und ausgeglichenes Leben.

Pflanzliche Hormone aus Soja beeinflussen die Nebenwirkungen der Hormonersatztherapie günstig Vielen Frauen wird bei starken Wechseljahresbeschwerden eine Hormonersatztherapie verordnet. Auch diesen Frauen bringen pflanzliche Hormone aus Soja eine wertvolle Unterstützung. Aktuelle Studiendaten der Universitätsklinik Wien belegen, dass der Schutzeffekt der Pflanzenhormone auch dann erhalten bleibt, wenn gleichzeitig synthetische Hormone verzehrt werden. Die Ernährung mit Pflanzenhormonen aus Soja kann unerwünschte Nebenwirkungen der Hormontherapie günstig beeinflussen und sich daraus ergebende Risiken der Frauen verringern.

Pflanzliche Hormone aus Soja sind ein "Jungbrunnen" und schützen die Gesundheit von Brust, Gebärmutter, Knochen und Herz-Kreislaufsystem. Die Einnahme von Soja durch entsprechende Ernährung und standardisierte Spezialextrakte wie Alsi-ß-Soja (zum Beispiel enthalten in dem Produkt Alsifemin Soja-Hormon-Balance-Kapseln, erhältlich in der Apotheke) sollte so früh wie möglich, spätestens aber mit 40 Jahren beginnen.

Im Mittelpunkt steht dabei die Prävention. Dr. Dr. Uwe Rohr, Privatdozent an der Uniklinik Wien und Vorsitzender der Forschungsinitiative Pro-Soja.de: "Bei Soja gilt der Grundsatz: Gesunde Frauen sollten Pflanzenhormone verzehren, damit sie gesund bleiben".

Weitere Informationen: PD Dr. Dr. med. Uwe Rohr, MED19 Ärztezentrum, Armbrustergasse 1, 1190 Wien, Österreich, Festnetz +43 1 37000-40, Homepage.


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Soja-Sprossen. Foto: Pro-Soja
Soja-Bohnen. Foto: Pro-Soja
Soja-Sprössling. Foto: Pro-Soja
Soja-Strauch. Foto: Pro-Soja
Soja-Schoten. Foto: Dirk Jasper
Professor Jan-Åke Gustafsson. Foto: Dirk Jasper
Professor Dr. Dr. med. Johannes Huber. Foto: Dirk Jasper
PD Dr. Dr. med. Uwe Rohr. Foto: Dirk Jasper
Dr. med. Martin Imhof. Foto: Dirk Jasper
Dr. med. Hans-Uwe Feldmann, Herausgeber der 'Gyne - Zeitschrift für den Frauenarzt'. Foto: Dirk Jasper
Dipl. Chemiker Friedrich Reuss, Öffentlich bestellter Sachverständiger für diätetische Lebensmittel. Foto: Dirk Jasper
Dr. Anca-Gabriela Gocan, Studienzentrum Med19, Wien. Foto: Dirk Jasper
Birgit Fehst, Moderation. Foto: Dirk Jasper

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