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Special: Spargelzeit
Spargel und Schinken einmal anders
Mitten im wetterlaunischen April werden wahre Genießer unruhig. Mit suchendem Blick streifen sie über den Wochenmarkt und durch die Felder, prüfen sie das Angebot der Gemüsehändler und den Anzeigenteil der Tageszeitung.

Schon am nächsten Morgen kann es soweit sein: Der erste Spargel der neuen Saison wird geerntet und soll so bald wie möglich perfekt zubereitet auf dem Tisch stehen.

Bekanntlich wird um so mehr geschätzt, was rar ist, und dies gilt auch für das zarte Frühlingsgemüse. Nur etwa zwei Monate dauert die Saison für frischen, einheimischen Spargel. Um den Johannistag, den 24. Juni, holen die Spargelbauern dann die letzten weißen Stangen aus dem Boden.

Wie immer man Spargel zubereitet, Schinken gehört dazu. Ob roh oder als Kochschinken, typisch klassisch oder als verfeinerte Spezialität: Zu Spargel passen nur solche Schinkensorten, die das zarte Gemüsearoma abrunden und nicht überdecken.

Dabei versprechen die überall im Lebensmittelhandel in den Kühlregalen erhältlichen Schinkenspezialitäten, wie zum Beispiel Country-, Hawaii- oder Farmer-Schinken von Herta, ganz neuartige, raffinierte Spargel-Schinken-Genüsse.

Noch mehr Abwechslung lässt sich in den Spargel-Speiseplan bringen durch die unterschiedlichsten Zubereitungsarten. Wie wäre es zum Beispiel mit Schinken-Spargel Pastetchen, Schinken-Spargel-Suppe, Spargel-Schinken-Pfannkuchen, Spargel-Schinkenauflauf, Forellenfilets mit Schinken und Spargel oder Spargel-Schinken-Toast "Hawaii"?

Und hier die besten Tipps von der (oder auch für die) Stange: Achten Sie beim Einkauf auf feste, geschlossene Köpfe, pralle, glänzende Spargelstangen und saftige Schnittstellen. Machen Sie den Quietschtest: Frischer Spargel lässt sich leicht brechen und quietscht, wenn man die Stangen aneinander reibt. Angeboten wird Spargel in den Qualitäten Extra, Klasse I und Klasse II.

Klassenziel erreicht? Extra bedeutet höchste Qualität, das heißt die Köpfe sind noch sehr fest, die Stangen gut geformt und gerade. Für superzarten Genuss: Bei Klasse Extra dürfen die Stangen nicht verholzt sein.

Nach dem Einkauf den Spargel ungeschält in ein feuchtes Küchentuch einschlagen und im Gemüsefach des Kühlschranks lagern. So hält sich Spargel bis zu vier Tage frisch. Spargel-Enthusiasten köcheln ihr Lieblingsgemüse allerdings längstens eine Stunde nach dem Stechen. Mit scharfem Küchenmesser oder Sparschäler geht's den Stangen an die Schale. Am besten vom Kopf zum Ende schälen und dabei etwa daumenbreit unterhalb des Kopfes ansetzen.

Mit dem 24. Juni endet die schöne Spargelzeit - nutzen Sie daher die kurze Saison der kostbaren Stangen zu einem Spargelfest. Schwelgen Sie mit lieben Freunden in Gaumenfreuden der besonderen Art - nicht umsonst trägt das exquisite Edelgemüse auch den Namen Frühjahrswonne.

Und das gehört zum Spargel-Partyspaß: Pro Person etwa 500 g Spargel einplanen. Extravagant: Nuss-Käse-Waffeln mit Stangenspargel dazu anbieten. Den Teig können Sie vorbereiten, gebacken werden die Waffeln bei Tisch - das bringt Spaß. Und: Knuspriger geht's nicht. Vielleicht können Sie noch ein zweites Waffeleisen organisieren, dann geht es schneller.

Hier als Anregung zwei nicht weniger kulinarische Köstlichkeiten: Eine Schinken-Spargel-Lasagne - Schicht für Schicht ein Gedicht - und ein Schinken-Spargel-Salat mit frischen Erdbeeren. Guten Spargel-Appetit!


Zum Weiterlesen
  • Teil: Special: Spargelzeit
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    Spargelköpfe
    Spargel vorbereiten
    Spargel schälen
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    Spargel genießen. Foto: Nestlé
    Spargel genießen. Foto: Nestlé

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