Special: Advent
Weihnachtliche Düfte mit Zimt, Vanille und Co.
Weihnachten steht vor der Tür und in vielen Küchen duftet es nach frisch gebackenen Plätzchen. Zimt, Vanille, Kardamom und Co. lassen grüßen. Ihr Aroma ist für den Geruchs- und Geschmackssinn ein ganz besonderer Genuss.


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Gewürze können aus getrockneten Wurzeln, Knospen, Samen, Beeren und anderen Früchten hergestellt werden. Bereits die Bibel erwähnt Gewürze als kostbares Gut.

Und obwohl heutzutage fast alle Gewürze bei uns erhältlich sind, stellen manche von ihnen nach wie vor kulinarische Raritäten dar, die durchaus ihren Preis haben wie z. B. Vanillestangen, Safran und hochwertiger Stangenzimt. Doch in der Weihnachtszeit möchte man auf diese aromatischen Schätze nicht verzichten.

  • Vanille: Die Schoten der Kletterpflanze mit ihren wächsernen gelblich-grünen Blättern werden unreif gepflückt und in einem äußerst komplizierten Beizverfahren weiter verarbeitet. Der Hauptduftstoff der Vanille ist das Vanillin, das 1874 erstmals auch synthetisch hergestellt wurde. Leckeres Gebäck, feine Kompotte und viele Süßspeisen bekommen erst durch Vanille ihren wunderbaren Geschmack.
  • Zimt: In den trockneren tropischen Gebieten Südosteuropas gedeiht der Zimtbaum, der eine Höhe von gut zehn Metern erreichen kann. Zimtstangen entstehen aus der geschälten und getrockneten Innenrinde des Baumes. Aus den anderen Teilen der Pflanze wird Zimtöl destilliert, das man zur Herstellung von Parfüms verwendet. Heute ist Zimt aus keiner Küche mehr wegzudenken. Außer als Gewürz süßer oder salziger Speisen eignet sich sein feines Aroma auch für Duftkugeln und Räucherstäbchen.
  • Anis: Die 30 - 40 Zentimeter hohe Anispflanze wächst überall dort, wo es humusreichen Boden gibt. Besonders in der Weihnachtszeit schätzt man den unverwechselbaren Lakritzgeschmack von Anis. Aber auch viele Getränke wie Pernod oder Ouzo werden mit Anis hergestellt. In Indien ist es üblich, Anissamen zu kauen, da diese für einen frischen Atem und eine gute Verdauung sorgen.
  • Ingwer: Aus den tropischen Wäldern Südostasiens stammt der Ingwer, der bereits im 9. Jahrhundert in Europa so verbreitet war, dass er wie Salz und Pfeffer als Tischgewürz benutzt wurde. Die bizarr geformten Ingwerwurzeln besitzen einen unverwechselbaren scharfen Geschmack. In Asien als Gewürz unverzichtbar, wird Ingwer hierzulande vor allem als Backgewürz in gemahlener Form verwendet oder als kandierte Süßigkeit genossen.
Ein angenehmer Nebeneffekt: Viele Gewürze sind zugleich eine natürliche und bekömmliche Medizin.
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