Sternstunden für Europa
Der Weihnachtsstern als Botschafter für ein glänzendes Weihnachtsfest
Weihnachten in Europa: Strümpfe am Kamin, Adventskalender, lichtbringende Heilige und strahlende Adventskränze, geschmückte Tannenbäume, Weihnachtsschmaus und Gabentisch. Die Traditionen und Bräuche, mit denen das Weihnachtsfest in Europa begangen wird, sind so unterschiedlich wie die Menschen, die sie feiern.


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Und auch Pflanzenschmuck gehört traditionell zum Weihnachtsfest. Schon seit Jahrhunderten werden in Europa Häuser mit Tannenzweigen verziert, Tannenbäume aufgestellt und geschmückt. Doch nicht nur Immergrünes erzeugt festliche Stimmung. Der Weihnachtsstern macht seinem Namen alle Ehre und sorgt europaweit für glänzende Vorfreude aufs Fest.

Seit Joel Poinsett, der erste Botschafter der USA in Mexiko, vor rund 200 Jahren den Weihnachtsstern aus Südamerika mitbrachte, gilt der Winterblüher als die klassische "Weihnachts"-Pflanze. Und so unterschiedlich die Weihnachtstraditionen auch sind, der Weihnachtsstern hat seitdem weltweit seinen Platz in der Festdekoration.

Wer hat Angst vorm "Zwarte Piet"?
Überall gilt Weihnachten als Fest der Familie. Gemeinsames festliches Essen, Geschenke, Lieder und der Besuch der Christmette gehören dazu. Zimmer und Fenster werden geschmückt, um dem persönlichen Empfinden Ausdruck zu verleihen und es nach außen zu tragen.

Die Ursprünge des Festes liegen in einer Mischung aus religiösen, heidnischen und weltlichen Wurzeln. Doch trotz gemeinsamer Ursprünge werden die Weihnachtstage in den Ländern Europas in zahllosen Varianten zelebriert.

Manches ist uns vertraut, so zum Beispiel der Nikolaustag am 6. Dezember: Vielerorts wird seit dem 12. Jahrhundert an diesem Tag dem heiligen Nikolaus gedacht. Für das Verteilen kleiner Geschenke an artige Kinder sucht sich St. Nikolaus, auch Sinterklaas, Samichlaus, Nicholas, Zinterklos oder Sünnerklaas, seine Begleiter regional unterschiedlich aus. In den Niederlanden wird Sinterklaas vom Zwarte Piet, dem Schwarzen Peter unterstützt. Krampus hilft in Österreich und die Schmutzli umringen Samichlaus in der Schweiz.

Anderes wiederum unterscheidet sich deutlich von den hiesigen Bräuchen. In Italien steht nicht der Weihnachtsbaum sondern die üppig geschmückte Krippe im Mittelpunkt des Festes. Der 13. Dezember als Tag der Heiligen Lucia gilt in Schweden als einer der wichtigsten Festtage der Weihnachtszeit.

Frankreich feiert "Le Réveillon", den Weihnachtsschmaus als Höhepunkt des Festes, in Polen werden Tannenbäume mit handgefertigten Spielzeugen prachtvoll geschmückt, in England dürfen Plumpudding und Truthahn keinesfalls fehlen.

Nicht ohne Weihnachtsstern
Der Weihnachtsstern als traditioneller Bestandteil der Advents- und Weihnachtszeit in den Ländern Europas spricht eine internationale Sprache: Er passt in viele weihnachtliche Traditionen der Welt, so unterschiedlich sie auch sind. Dabei präsentiert sich der in vielen Farbschattierungen blühende Winterstern mal traditionell, mal überraschend modern und stellt damit seine Wandlungsfähigkeit unter Beweis.

Ob als üppig blühender, liebevoll bestückter Adventskalender, als moderner Tischschmuck, blühender Adventskranz, opulente Weihnachtspyramide oder stilvolle Kamindekoration: Weihnachtssterne gelten in aller Welt als nicht mehr wegzudenkende Begleiter der Weihnachtszeit.


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