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München - 18.06.2009: Als Renaud Garcia-Fons Mitte der 80er Jahre seinem Kontrabass eine fünfte (hohe) Saite hinzufügte, verwandelte er so den Bass von einem Begleitinstrument zu einem improvisierenden Teil des Ensembles. Indem er diese Innovation mit seinen enormen Spieltechniken (mit und ohne Bogen) verband, hat Renaud Garcia-Fons dem Bass eine bis dahin unbekannte Dimension erschlossen. Wiederholt nannte man ihn den "Paganini des Kontrabasses".+++ Werbung +++ Auf La Línea Del Sur, seinem achten Album für ENJA, entdeckt Renaud Garcia-Fons "die Straßen eines imaginären Südens", eines "Traumlands, das in einer Vielzahl von musikalischen Stilen wurzelt". Mit eingängigen Melodien, raffinierten Tempowechseln und durchdringenden Rhythmen sind seine Kompositionen perfekte Vehikel für die aktuelle Quartett-Instrumentierung (Bass, Akkordeon, Gitarre, Percussion), die der Besetzung auf seinem ersten Album "Alboreä" (zwei Bässe, Akkordeon, Percussion) wieder sehr ähnlich ist. Alle Musiker in dieser "imaginären Flamencoband" sind individuelle Solisten, die ihre Instrumente zum Singen bringen. Aber die Musik bietet auch eine echte Flamenco-Sängerin: "Esperanza Fernändez, eine große Stimme des Flamenco, leistet einen einzigartigen Beitrag zu einer musikalischen Sprache, die die Grenzen Andalusiens längst bis in die Neue Welt ausgedehnt hat", sagt Renaud Garcia-Fons. Die Worte, die er für sie geschrieben hat, sind von Rumi inspiriert, dem persischen Poeten und Mystiker des Mittelalters. Einmal mehr vereint Renaud Garcia-Fons künstlerische Traditionen aus verschiedenen Ländern und Zeiten - und dies auf ergreifendste, virtuoseste und schmackhafteste Weise. Tracklisting
+++ Werbung +++ Quelle: Enja Records. Autor, Redaktion und Verlag sind nicht für die Inhalte externer Webseiten verantwortlich. |
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