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Dossier 'Californische Mandeln' Mandeln ? das Plus für die Gesundheit |
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In Europa und den USA sind so genannte
Zivilisationskrankheiten, wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen,
Stoffwechselstörungen und Diabetes, immer noch die
häufigsten Krankheitsbilder. Die Entstehung solcher
Erkrankungen wird zum Teil durch genetische Prädisposition
bedingt, aber auch durch beeinflussbare Faktoren wie eine
unausgewogene Ernährungsweise, unzureichende körperliche
Bewegung, Rauchen, Alkohol, Stress, umweltbedingte
Schadstoffbelastungen, überhöhtes Körpergewicht,
Bluthochdruck oder abnorme Blutfettwerte.
Somit werden oft zu Unrecht natürlich fettreiche Nahrungsmittel, wie zum Beispiel Mandeln und andere Nüsse aus der Ernährung verbannt. Denn wie bei allen Nahrungsmitteln ist die Menge der Schlüssel zu Ausgewogenheit und positiver Wirkung: eine Handvoll Mandeln, etwa 23 Stück pro Tag sind optimal. Cholesterin Wie alle Nüsse sind auch Mandeln fetthaltig (ca. 50 Prozent der Kalorien), jedoch ist für die Beurteilung des ernährungs-physiologischen Wertes der Mandeln das Fettsäuremuster entscheidend. Mandeln sind besonders reich an einfach ungesättigten Fettsäuren (MUFA, Mono Unsaturated Fatty Acids), vor allem der Ölsäure.MUFA wurden lange als "neutral" in Bezug auf den Blutcholesterinspiegel erachtet. In den 80er Jahren zeigten jedoch Studien, dass verschiedene Öle bzw. ölreiche Lebensmittel, wie auch Mandeln, ein hohes Potential zur Senkung des Blutcholesterinspiegels aufweisen. Als pflanzliches Produkt haben sie einen geringen Gehalt an gesättigten Fettsäuren (SFA, Saturated Fatty Acids) und enthalten kein Cholesterol. In verschiedenen Studien konnte außerdem gezeigt werden, dass die Gabe von pflanzlichem Protein im Vergleich zu tierischem Protein zu niedrigeren Blutcholesterinspiegeln führt. Die nicht-essentielle Aminosäure Arginin, die in Mandeln und anderen Nüssen zwei- bis dreimal höher konzentriert vorkommt als in tierischen Proteinen, soll hierfür verantwortlich sein. Ballaststoffe Mandeln sind gekennzeichnet durch ihren hohen Gehalt an vorwiegend unlöslichen Nahrungsfasern, die zu einer besseren Verdauung beitragen und helfen, Erkrankungen des Verdauungstraktes zu vermeiden.Je nach Art der Nahrungsfasern zeigen neueste Studien weiterhin positive Effekte in Zusammenhang mit Gewichtskontrolle, Diabetes, Fettstoffwechsel, Herzerkrankungen und bestimmten Krebsarten. Vitamin E und Folsäure Mandeln sind eine wertvolle Quelle lebenswichtiger Vitamine. Sie enthalten nennenswerte Mengen an Vitamin E und einigen B-Vitaminen, insbesondere Riboflavin und Folsäure. Pflanzliche Produkte, die reich an Antioxidantien sind, senken das Risiko für Herz-Kreislauf- und Krebs-Erkrankungen. Mineralstoffe Während Mandeln relativ reich an Calcium, Magnesium sowie Kalium sind, enthalten sie praktisch kein Natrium. Diese Konstellation wirkt sich positiv auf die Blutdruckregulation aus. Calcium und Magnesium sind für sogenannte Regelungsfunktionen im Körper, aber auch für den Aufbau und Erhalt von Knochen von großer Bedeutung.Kupfer aus Nüssen wird außerdem in Zusammenhang mit einer Verminderung des Risikos für koronare Herzkrankheiten diskutiert, da bei Mangel sowohl abnormale EKG, als auch erhöhte Blutcholesterinspiegel und erhöhte Blutdruckwerte beobachtet wurden. Bioaktive Substanzen Gegenwärtig wird intensiv erforscht, in wieweit bestimmte Pflanzeninhaltsstoffe aufgrund ihrer antioxidativen Eigenschaften beim Menschen vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützend wirken können. Mandeln enthalten große Mengen an sekundären Pflanzenstoffen, die der Gesundheit förderlich sind.Besonders hervorzuheben sind die so genannten Phyto- oder Pflanzensterole. Sie sind die pflanzlichen Entsprechungen des in tierischen Produkten vorkommenden Cholesterols. In Studien wurde bei Aufnahme von Pflanzensterolen eine Senkung des Blutcholesterinspiegels um durchschnittlich 20 Prozent beobachtet. Eine Handvoll Mandeln am Tag ist nicht nur schmackhaft, sondern auch der Gesundheit äußerst zuträglich. Ob die Mandeln im Ganzen als Snack, gestiftet in Joghurt oder Müsli oder als knackige Dekoration in Salaten genossen wird, bleibt dem Einzelnen überlassen, denn Mandeln sind nicht nur gesund, sondern auch sehr vielseitig. Almond Board of California Das Almond Board of California (ABC, Verband kalifornischer Mandelproduzenten) führt im Auftrag der Mandelproduzenten und unter der Aufsicht des US-Landwirtschaftsministeriums eine weltweite Marketingkampagne durch.Das 1950 gegründete Almond Board of California hat die Aufgabe, die hochwertige Qualität kalifornischer Mandeln ? dem wichtigsten Nusserzeugnis Kaliforniens ? zu sichern und die Verbreitung des Produkts zu fördern. Interessante Rezepte
Dossier 'Californische Mandeln'
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ThemenChannel CyberKoch von Familie-im-Web Quelle: Almond Board of California, Januar 2006 © 1994 - 2011 Dirk Jasper • Diese Seite drucken:
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