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Dossier 'Olivenöl'
Olivenöl boomt weiter: Das flüssige Gold passt gut zu den Speisetrends
Während der Verbrauch von Speiseölen in den letzten 5 Jahren etwa 12 Prozent zugelegt hat, haben sich die Ausgaben der Verbraucher für Olivenöl von 16,3 Prozent (1995) auf 32,8 Prozent (2000) mehr als verdoppelt. Und das, obwohl die Preise für Olivenöl im Laufe der Jahre nachgegeben haben.
Der Pro-Kopf-Verbrauch ist damit nach dem "GfK Verbraucherpanel" auf etwa 0,5 kg je Person gestiegen, halb soviel wie in Frankreich, aber auch erst 1/20 des Verbrauchs in Griechenland. Insgesamt dürfte der gesamte Import etwas über 40.000 Tonnen liegen. Für viele Gerichte geeignet Heute gibt es immer weniger Vorbehalte gegen den Olivengeschmack, weil vielen bewusst geworden ist, dass es mild-würziges und kräftig-würziges Olivenöl gibt. Die Auswahl ist abhängig vom persönlichen Geschmack und dem Anspruch, wie beim Wein.

Alleine 6 der 10 erfolgversprechenden Produktgruppen können mit Olivenöl zu einer besonderen Delikatesse werden. Hierzu zählen u. a. Salate, Pasta und Teigwaren, Gemüse, Fische und Meeresfrüchte und Geflügel.

Die Prognose von Köchen aus Gastronomie, Hotels, Krankenhäusern und Betriebsküchen war vor kurzem von der Zeitschrift "Küche" veröffentlicht worden. Natürlich kann Olivenöl auch gut bei Fleischgerichten eingesetzt werden, besonders auch durch Marinieren mit oder ohne Kräutern.

Bei all diesen Speisen spielt neben dem gesundheitlichen Wert von Olivenöl insbesondere die Vielfalt des Geschmacks eine besondere Rolle. Alleine 66 Prozent des Verbrauchs stammen aus der Güteklasse "nativ extra", die aus einer von 150 Olivensorten oder Olivenmischungen entstanden ist und so jeweils einen eigenen typischen Olivengeschmack besitzt.

34 Prozent des Verbrauchs fallen auf die sehr mild-fruchtige Kategorie Olivenöl. Diese entsteht in der gleichen Art wie Native Olivenöle, aber das Öl musste auf Grund klimabedingter oder sonstiger biologischer Mängel chemisch-physikalisch gereinigt (raffiniert) werden. Weil es den typischen Olivengeschmack führen soll, wird würziges, Natives Olivenöl hinzugefügt.


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    Steigerung der Ausgaben für Olivenöl in Deutschland in Prozent
    Entwicklung des Pro-Kopf-Verbrauch von Olivenöl in Deutschland

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    Quelle: Informationsgemeinschaft Olivenöl © 1994 - 2011 Dirk Jasper