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Dossier 'Rapsöl'
Alleskönner Rapsöl ? genussvoll durch die Festtage
Die Zeit der Feste und Feiern hält so manche Versuchung bereit. Ob süße Plätzchen oder herzhafter Braten ? ein Zuviel dieser oft gehaltvollen Leckerbissen der Wintermonate hinterlässt nur allzu gern Spuren auf den Hüften und macht sich eventuell sogar an den Blutfettwerten bemerkbar.
Die Verwendung von Rapsspeiseöl in dieser Zeit des Schlemmens und Genießens stellt dabei eine Alternative zu anderen Speisefetten dar. Denn durch seinen günstigen Fettsäurenmix wirkt sich Rapsöl positiv auf die Blutfettwerte aus.

Rapsöl hat unter allen erhältlichen Speiseölen den geringsten Anteil gesättigter Fettsäuren (6 g pro 100 ml) und einen hohen Anteil an einfach ungesättigten Fettsäuren, hierbei vor allem die Ölsäure (59 g pro 100 ml). Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren als Linolsäure (20 g pro 100 ml, eine Omega-6-Fettsäure) und alpha-Linolensäure (9 g pro 100 ml, eine Omega- 3-Fettsäure) vorhanden.

Diese Mischung wirkt sich positiv auf die Blutfettwerte aus: Sie senkt das ?böse? Cholesterin, hält das ?gute? aber auf konstantem Niveau. Von Ernährungswissenschaftlern bekommt Rapsöl dafür die Bewertung ?sehr gut?.

Nicht komplett streichen, sondern ersetzen ? die richtige Fettzufuhr Besonders in Zeiten, in denen gehäuft Essenseinladungen ausgesprochen werden, versuchen viele, wenigstens beim Kochen mit Fett maßvoll umzugehen. Was häufig nicht bedacht wird: Fett ist ein lebenswichtiger Nährstoff für den menschlichen Körper. Vermeintlich ?ungesundes? Fett darf nicht vom Speiseplan gestrichen werden ? es kommt auf die Menge und die Art des Fettes an.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung DGE empfiehlt, bei einer Fettaufnahme in Höhe von 30 Prozent der Energiezufuhr weniger als 10 Prozent der Energiezufuhr in Form von gesättigten Fettsäuren, 10 bis 13 Prozent in Form von einfach ungesättigten Fettsäuren und 7 Prozent als mehrfach ungesättigte Fettsäuren zu verzehren.
Rapsöl. Foto: CMA
Einfach ungesättigte Fettsäuren wirken sich positiv auf den Fettstoffwechsel aus. Sie tragen dazu bei, den LDL-Spiegel (das ?schlechte? Cholesterin) zu senken, ohne den HDL-Spiegel (das ?gute? Cholesterin) zu beeinflussen.

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren, zu denen die Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren zählen, können vom Körper nicht selbst produziert werden und müssen deshalb regelmäßig mit der Nahrung zugeführt werden. Laut dem Ernährungsbericht 2004 der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) wird eine Aufnahme von Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren im Verhältnis von 5:1 empfohlen. Tatsächlich liegt die durchschnittliche Zufuhr aktuell aber nur bei 7:1.

Rapsöl weist mit zwei Teilen Omega-6- zu einem Teil Omega-3-Fettsäuren (2:1) ein sehr günstiges Verhältnis auf und kann dadurch einen wichtigen Beitrag zur Versorgung mit diesen Fettsäuren leisten. Ein weiterer Pluspunkt ist der Gehalt an Vitamin E (23 mg / 100 g) (nach: Beate Heseker, Helmut Heseker: Nährstoffe in Lebensmitteln (Amazon.de)), das die Körperzellen vor den so genannten ?freien Radikalen? schützt, die Zellen angreifen können.

Um sich langfristig an die Ernährungsempfehlung für die mehrfach ungesättigten Fettsäuren anzunähern, wird Rapsöl von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung für die tägliche Nahrungszubereitung empfohlen. Also: Schlemmen Sie sich mit Rapsöl gesund durch die Vorweihnachtszeit.


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    Rapsöl. Foto: CMA
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