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Dossier 'Rapsöl' Fettverzehr in der Kinderernährung - Welche Rolle spielt das Rapsöl? |
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Viele Eltern machen sich Gedanken um die
Ernährung ihrer lieben Kleinen: Meldungen aus den Medien
verunsichern viele Mütter. Besonders in der Diskussion steht
das zunehmende Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen. Oft
wird ein hoher Fettverzehr dafür verantwortlich gemacht. Aber
macht Fett wirklich fett?
Ein besonderes Augenmerk haben die Wissenschaftler des FKE hier auf den Fettverzehr gelegt. Diesem wird nämlich aus vorbeugender Sicht eine Schlüsselfunktion zugeordnet - eine zu hohe Fettzufuhr bzw. der Verzehr bestimmter Nahrungsfette wird als ernährungsphysiologisch ungünstig eingestuft. Die Ernährungsempfehlungen und die genauen Ergebnisse der DONALD Studie finden Sie übrigens im Internet. Fettverzehr von Säuglingen, Kindern und Jugendlichen Die Ergebnisse der DONALD Studie zeigen, dass der Fettverzehr bei Kleinkindern im 2. Lebenshalbjahr relativ gering ist und erst mit Beginn der Familienernährung ansteigt. Etwa die Hälfte des Fettverzehrs wird in Form gesättigter Fettsäuren aufgenommen.Diese Fettsäuren sind in unserer Ernährung eher unerwünscht, da sie für eine Erhöhung des Cholesterinspiegels verantwortlich sein sollen. Versteckte Fette liefern den weitaus größten Teil des Nahrungsfettes. Speisefette hingegen tragen mit nur ca. 20 Prozent zum Verzehr bei. Hier dominiert Margarine, gefolgt von Butter und Speiseölen. Positive Trends hinsichtlich des Fettverzehrs Eine Auswertung von Ernährungsprotokollen der DONALD Studie aus den Jahren 1985 bis 2000 zeigt einen Rückgang in der Fettaufnahme von Kindern und Jugendlichen in allen Altersgruppen, während die Energiezufuhr sich nicht veränderte. Dabei erhöhte sich der Anteil von Rapsöl signifikant, wobei der Rapsöl-Konsum insgesamt noch gering ist.In der Gruppe der Säuglinge erhöhte sich der Anteil von Rapsöl bei den Speisefetten stärker als in anderen Altersgruppen. Offensichtlich sind dies die ersten Folgen der Empfehlungen von Ernährungswissenschaftlern und Ärzten, die sich für eine Verbesserung der Fettzufuhr einsetzen. Dr. Mathilde Kersting vom FKE empfiehlt beispielsweise, herkömmliche Gläschenkost, wenn sie sehr wenig Fett enthält, mit einem Teelöffel Rapsöl anzureichern, um die Babykost aufzuwerten. Die optimale Zusammensetzung des Rapsöls Mit nur 6 Prozent besitzt Rapsöl im Vergleich zu anderen handelsüblichen Speiseölen den niedrigsten Gehalt an gesättigten Fettsäuren. Auch der Gehalt an einfach ungesättigten Fettsäuren, vor allem an Ölsäure, zeichnet das Rapsöl aus. Die einfach ungesättigten Fettsäuren sind so wertvoll, weil sie einen positiven Einfluss auf den Cholesterinspiegel haben sollen.Auch wichtig sind in diesem wertvollen Öl die mehrfach ungesättigten Fettsäuren Linolsäure (Omega-6-Fettsäure) und alpha-Linolensäure (Omega-3-Fettsäure), die im günstigen Verhältnis von 2:1 vorliegen. Diese beiden Fettsäuren sind für den Körper essenziell, können also nicht selbst vom Organismus produziert werden und müssen deswegen mit der Nahrung aufgenommen werden. Da die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) ein Verhältnis von 5:1 empfiehlt, das Verhältnis von Linol- zu alpha-Linolensäure aber im Durchschnitt in der deutschen Ernährung bei 8:1 liegt, könnte Rapsöl dazu beitragen, das Gesamtverhältnis zu verbessern. Rapsöl: Optimaler Begleiter für jede Kinderernährung Aufgrund der vielfach positiven Eigenschaften von Rapsöl sollte es ein täglicher Bestandteil jeder Ernährung sein, speziell im Rahmen der Ernährung von Kindern und Jugendlichen. Diese befinden sich noch im Wachstum und sind deswegen besonders auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung angewiesen - und Rapsöl ist dabei!Interessante Rezepte Dossier 'Rapsöl' Autor, Redaktion und Verlag sind nicht für die Inhalte externer Webseiten verantwortlich. |
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ThemenChannel CyberKoch von Familie-im-Web Quelle: CMA © 1994 - 2011 Dirk Jasper |









