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Dossier 'Rapsöl'
Rapsöl - Der ideale Partner in der Küche
Generell können alle Speisen, für die pflanzliches Öl benötigt wird, mit Rapsöl zubereitet werden. Dabei gilt für Fett allgemein der Grundsatz: So wenig wie möglich!
Während im nördlichen Europa auch zum Kochen nach wie vor überwiegend feste Streichfette Verwendung finden, kommt in den Mittelmeerländern das dort heimische Olivenöl zum Einsatz. In Mittel- und Nordeuropa steht dafür das Rapsöl zur Verfügung, das im Vergleich zu Olivenöl und nach neuesten ernährungswissenschaftlichen Erkenntnissen in einigen wichtigen Merkmalen besser ist.

Rapsöl hat im Vergleich zu anderen handelsüblichen Ölen den geringsten Gehalt an gesättigten Fettsäuren und somit auch den höchsten Anteil an ungesättigten Fettsäuren. Darüber hinaus zeichnet es sich durch ein sehr günstiges Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6-Fettsäuren aus, das bei unseren derzeitigen Ernährungsgewohnheiten dazu beiträgt, dem von der DGE empfohlen Verhältnis von 5:1 entgegen zu kommen.

Wenn auch in den gängigen Kochbüchern diese günstigen Eigenschaften des Rapsöls noch nicht berücksichtigt sind, ist es dringend anzuraten, in der ernährungsbewussten Küche und bei der Zubereitung von Speisen umzudenken und Öle mit einem unausgewogenem Verhältnis von Fettsäuren durch Rapsöl zu ersetzen, da dieses ein für die menschliche Ernährung nahezu optimales Fettsäuremuster aufweist.

Überall dabei: Marinieren, Kochen, Dünsten, Backen, Braten, Frittieren Marinieren ist die optimale Vorbereitung von Speisen zum Kochen, Backen und Grillen. Ob Knoblauch, würzige Kräuter, Senf, Sherry oder Weißwein - alle Zutaten harmonieren hervorragend mit den Rapsöl-Varianten. Die Marinaden unterstützen den Fleisch- oder Fischgeschmack besonders gut und machen es - aber immer ohne Salz - saftig und knusprig. Backen mit Rapsöl Das geschmacksneutrale Feine Rapsöl darf vor allem beim Backen nicht fehlen. Denn überall, wo weiches Fett verlangt wird, ist es der ideale Partner. Ob süß oder herzhaft - dieses Rapsöl macht jeden Teig zur Grundlage für zarte Genüsse aller Art.

Eine einfache Alternative zum Hefeteig ist beispielsweise der Quark-Öl-Teig, der sich mit Feinem Rapsöl schnell und problemlos zubereiten lässt. Nicht vergessen: Die Backform sollte zuvor erhitzt und mit ein wenig Rapsöl eingefettet werden. Dies verhindert ein Anbacken des Teiges.

Kochen mit Rapsöl Eine 'glänzende' Partie liefert Feines Rapsöl beim Kochen mit hohen Temperaturen. Ob bei Gemüse, Fisch oder Nudeln - einige Tropfen Rapsöl in das Kochwasser gegeben, runden den Geschmack der Speisen nicht nur ab, sondern verleihen ihnen auch einen schönen Glanz. Da Kaltgepresste Rapsölspezialitäten schonend bei niedrigen Temperaturen ausgepresst werden, sollten sie daher in der Küche ebenfalls sanft behandelt werden. Schonend dünsten mit Rapsöl Dünsten ist - für alle Gemüsearten - die schonendste Garmethode. Mit wenig Wasser und etwas Rapsöl bleiben so Vitamine und Nährstoffe, aber auch der Eigengeschmack bewahrt. Gemüse und Fleisch bleiben bei dieser Garmethode nicht nur besonders saftig, sondern das Rapsöl schließt darüber hinaus auch die fettlöslichen Vitamine besser auf.

Wie beim Kochen und Backen ist das Feine Rapsöl auch zum Dünsten bestens geeignet. Die Verwendung von Kaltgepressten Rapsölspezialitäten runden den Geschmack zusätzlich ab.

Braten und Frittieren mit Rapsöl Zum Braten und Frittieren sollte ausschließlich Feines Rapsöl verwendet werden. Es ist - auch bei hohen Temperaturen bis 175 Grad - hitzestabil sowie geruchs- und geschmacksneutral.

Beim Braten ist das erste Anbraten besonders wichtig. Daher den Topf mit Rapsöl zunächst hoch erhitzen, erst dann das Bratgut hineingeben. Die Temperatur kann später auf 150 bis 170 Grad reduziert werden. Zum Frittieren hingegen ist hitzestabiles Rapsöl besonders gefragt.

Die richtige Temperatur liegt hier - je nach Frittiergut - zwischen 150 und 175 Grad. Darunter nehmen die Lebensmittel zu viel Fett auf und werden nicht richtig knusprig, darüber verbrennen sie zu schnell.

Tipps für den Genuss mit Rapsöl Kräuter- und Würzöl wird am besten mit dem geschmacksneutralen Feinen Rapsöl angesetzt. Einfach die gewünschten Kräuter in eine Flasche Rapsöl geben, gut verschließen, ca. drei Wochen ziehen lassen - schon ist die individuelle Geschmacksnote für Salatdressings oder zum Marinieren fertig.

Dill-, Knoblauch-, Estragon-, Salbei- oder Thymianöl in attraktiven Flaschen sind außerdem tolle Geschenke mit hohem Gesundheitswert und Anregung zum Ölwechsel in Köpfen und Töpfen.

Salat mit Vinaigrette: Einfach ein Teil Essig mit Gewürzen und Kräutern mischen, dann drei Teile Rapsöl langsam einrühren. Feines Rapsöl verstärkt den Eigengeschmack der Zutaten. Kaltgepresstes Rapsöl hingegen gibt dem Salat einen nussigen Geschmack. Mit jeder Variante garantiert ein Genuss!

Dipps mit Phantasie: Zwei Eigelb mit gewünschten Gewürzen verrühren und 250 ml Rapsöl zuerst tropfenweise, dann in dünnem Strahl einrühren. Weitere Zutaten nach Belieben - fertig ist der perfekte Dipp zu Rohkost und leckeren Knabbereien.


Dossier 'Rapsöl'
  • Dossier 'Rapsöl'
  • Vom Feld in die Flasche: der Produktionsprozess des Rapsöls
  • Trendprodukt Rapsöl ? das flüssige Gold
  • Alleskönner Rapsöl ? genussvoll durch die Festtage
  • Zeit für Gaumenfreuden ? festliche Rapsölküche
  • Rapsöl - Der ideale Partner in der Küche
  • 10 Tipps für eine ausgewogene Ernährung von Kindesbeinen an
  • Neue Studie zeigt: Rapsöl von großer Bedeutung in der Kinderernährung
  • Fettverzehr in der Kinderernährung - Welche Rolle spielt das Rapsöl?

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    Rapsöl. Foto: CMA
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