| Produktwissen 'Ballaststoffe' |
| Nur 30 g Ballaststoffe täglich können Sie gesund halten! |
Die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) empfiehlt eine tägliche Zufuhr von 30 g Ballaststoffen, die allerdings mit der heute praktizierten Ernährungsweise nicht erreicht wird.
Männer unterschreiten die DGE-Empfehlung durchschnittlich um ca. 30 Prozent, Frauen sogar um 40 Prozent. Die Auswirkungen dauerhaften Unterschreitens der empfohlenen Ballaststoff-Zufuhrmenge machen sich durch die für unsere Zeit typischen Zivilisationskrankheiten bemerkbar.
Nach ihrem Lösungsverhalten in Wasser kann man die Ballaststoffe in 2 Gruppen einteilen:
- lösliche Ballaststoffe, z. B. Pektin, Hemizellulosen
- unlösliche Ballaststoffe, z. B. Zellulose, Lignin, Hemizellulosen
Eine Portion Sauerkraut ist ballaststoffreich und deckt die empfohlene Tageszufuhr immerhin zu 14 Prozent. Kombiniert mit anderen kohlenhydrat-haltigen Lebensmitteln wie Kartoffeln, anderen Gemüsen oder als Salatmahlzeit in Verbindung mit Brot leistet Sauerkraut einen wertvollen Beitrag zu einer ballaststoffreichen Ernährung, die die Entstehung vieler Zivilisationskrankheiten verhindern kann.
Dieser Zusammenhang wurde zu Beginn der 70er Jahre von Burkitt und Trowell in der sogenannten "Ballaststoffhypothese" formuliert. Burkitt und Trowell haben als Ursache für die Entstehung vieler Zivilisationskrankheiten die ballaststoffarme Ernährung der Industrienationen herangezogen.
Dennis Burkitt, ein englischer Arzt, beobachtete während seiner langjährigen Aufenthalte in Afrika, dass Afrikaner wesentlich mehr Ballaststoffe zu sich nahmen und seltener an Dickdarmkrebs und anderen Darmerkrankungen litten als Europäer.
Wirkungen der Ballaststoffe- Bindung von Wasser, damit Quellung und Vergrösserung des Darminhalts
- schnellere Vermehrung der Darmflora, weil Ballaststoffe als Nahrungsquelle dienen
- Anregung der Darmperistaltik
- Erhöhung des Stuhlgewichts
- Erleichterung des Stuhlgangs
- Bindung krebserregender Substanzen imDarm und beschleunigte Ausscheidung
- Zerlegung der Ballaststoffe in kurzkettige Fettsäuren durch die Dickdarmflora; Schutzfunktion von Buttersäure für Dickdarmzellen
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