| Produktwissen 'Vitamine' |
- Vitamin C
- Vitamin B6
- Folsäure
- Vitamin K
Vitamin C Vitamin C, auch Ascorbinsäure genannt, ist das aufgrund seiner Popularität als "Erkältungs-Vitamin" wohl bekannteste Vitamin. Der menschliche erwachsene Organismus benötigt täglich zwischen 50 und 60 mg Vitamin C, das ihm mit der Nahrung zugeführt werden muss. Pflanzen und die meisten Tiere können Ascorbinsäure selbst aus Zucker aufbauen.
Die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) empfiehlt eine Aufnahme von 100 mg Vitamin C pro Tag. Mit dem Verzehr beispielsweise einer üblichen Portion von 200 g Mildessa als Rohkost wird die empfohlene Zufuhr zu 40 Prozent gedeckt.
Wird das Sauerkraut zubereitet, d. h. schonend erwärmt, verringert sich der Vitamin C-Gehalt. Die anteilige Deckung der Zufuhrempfehlung sinkt auf rund 28 Prozent. Besonders reiche Vitamin C-Quellen liefern mit einer üblichen Portion mehr als 50 Prozent der von der DGE ausgesprochenen Empfehlung.
Sowohl als Rohkost als auch in zubereiteter Form stellt beispielsweise Mildessa einen beachtlichen Ascorbinsäure-Lieferanten dar.
Vitamin B 6 Vitamin B 6 gehört zu den kritischen Nährstoffen. Neuere Untersuchungen haben gezeigt, dass für weibliche Jugendliche nur eine 71 prozentige Bedarfsdeckung vorliegt. Allgemein erreichen Frauen in keiner Altersgruppe die empfohlene Zufuhrmenge für Vitamin B 6, so dass während der Schwangerschaft und Stillzeit gravierende Versorgungsdefizite enstehen können. Senioren, Raucher und "Kantinen-Esser" weisen ebenfalls Versorgungsdefizite auf.Der Bedarf des Erwachsenen an Vitamin B 6 liegt in Abhängigkeit von der Eiweisszufuhr bei 1,1 bis 2,0 mg/Tag. Die DGE empfiehlt eine tägliche Zufuhr von 1,2 mg für Fauen sowie 1,5 mg für Männer.
200 g Sauerkraut enthalten im Durchschnitt 0,4 mg Vitamin B 6, was 33 % bzw. 27 Prozent der Zufuhrempfehlung entspricht. Bereits mit einem Anteil von 20 Prozent der DGE-Empfehlung wird ein Lebensmittel als besonders reich an Vitamin B 6 eingestuft.
In pflanzlichen Lebensmitteln ist das Vitamin B 6 relativ stabil, so dass Verluste durch den Zubereitungsprozess - insbesondere bei Sauerkraut - ausgeschlossen werden können.
Sauerkraut kann demnach einen wesentlichen Beitrag zur Versorgung mit diesem kritischen Nährstoff leisten.
Folsäure Ebenso wie Vitamin B 6 ist auch die Folsäure ein kritischer Nährstoff. Unsere Versorgung mit Folsäure ist äusserst mangelhaft: Viele erreichen mit ihrer Ernährungsweise nicht einmal die Hälfte der wünschenswerten täglichen Zufuhrmenge. Die Folge davon ist schnell auftretende Müdigkeit und Abgespanntheit. Insbesondere junge Mädchen, Frauen im gebärfähigen Alter sowie Schwangere und Stillende sind von dem Versorgungsdefizit betroffen.Unsere mangelnde Versorgung mit Folsäure hat vor allem folgende Ursachen:
- wir essen zu weinig Gemüse, die wichtigste Folsäurequelle
- Folsäure ist ein sehr empfendliches Vitamin gegenüber hohen Tmperaturen, UV-Licht und Sauerstoff
1 Portion Sauerkraut, verzehrt als Rohkost, liefert im Durchschnitt 62 µg Folsäure. Folsäurereiche Lebensmittel versorgen uns mit mindestens 15 Prozent der von der DGE empfohlenen täglichen Zufuhrmenge.
Eine Rohkost-Portion beispielsweise Mildessa-Sauerkraut deckt die Zufuhrempfehlung zu 15,5 Prozent, so dass im Vergleich zu vielen anderen Lebensmitteln pflanzlicher Herkunft, die erst nach ihrer Zubereitung durch Zerkleinern, Waschen, Kochen etc. verzehrt werden können, ein beachtlicher Beitrag zur besseren Versorgung mit Folsäure durch Sauerkraut geleistet werden kann.
Vitamin K Vitamin K ist ein fettlösliches Vitamin, mit dem uns nicht nur unsere pflanzlichen und tierischen Lebensmittel sondern auch die Bakterien in unserem Darm versorgen. Der Versorgungzustand der deutschen Bevölkerung mit Vitamin K wird als ausreichend beurteilt.In neuester Zeit wird diesem Vitamin eine gewisse Bedeutung in Zusammenhang mit der Osteoporoseprophylaxe beigemessen. Der tägliche Bedarf eines erwachsenen Organismus an Vitamin K ist (noch) nicht genau bekannt. Die DGE spricht als Schätzwert für eine angemessene Zufuhr täglich 60 µg für Frauen sowie 70 µg für Männer aus.
Durch den Verzehr von 200 g Sauerkraut wird der Schätzwert für eine angemessene Zufuh von Vitamin K weit über 100 Prozent hinaus gedeckt, so dass dieses Lebensmittel als eine besonders reiche Vitamin K-Quelle (Bedingung: >= 30 Prozent der DGE-Empfehlung) angesehen werden kann.
Bedeutung/Funktion von Vitamin K Vitamin K spielt eine zentrale Rolle für das Blutgerinnungssystem. Es wird benötigt für die Bildung von vier lebenswichtigen Blutgerinnungsfaktoren. Ist ein Mangel an der Versorgung mit Vitamin K angezeigt, so kommt es zu Gerinnungsstörungen.Neuere Untersuchungen widerlegen die bisher vertretene These, dass der Verzehr von Vitamin K-reichem Kohlgemüse für Menschen, die Cumarinpräparate zu sich nehmen, problematisch sein kann. Cumarin ist ein Gegenspieler des Vitamin K und kann demnach die Blutgerinnung verzögern.
Heute müssen diese Menschen auf den Genuss von Sauerkraut nicht mehr verzichten, soweit damit keine drastische Umstellung ihrer Ernährungsweise verbunden ist.
Eine US-amerikanische Studie beschreibt den Zusammenhang zwischen der Vitamin K-Versorgung von Frauen und ihrer Knochengesundheit. Hier wird erwähnt, dass Vitamin K verantwortlich ist für die Bildung einer Substanz, die einen fördernden Einfluss auf den Einbau von Kalzium in das Knochengewebe hat.
Vitamin K
wirkt sich also positiv im Sinne eines Osteoporose-Schutzes
aus.
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