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Warenkunde 'Auberginen' Erntezeitpunkt und Lagerung |
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Wichtig für die Qualität der
Aubergine ist der richtige Erntezeitpunkt. Zu früh
geerntete Früchte können noch das den
Nachtschattengewächsen eigene giftige Solanin
enthalten.
Das Umschlagen der Farbe, zum Beispiel von Dunkelpurpur auf Violett, ist ein Zeichen von Überreife bzw. von zu später Ernte. Das Innere der Frucht verfärbt sich dann braun und wird schwammig - solche Früchte eignen sich nicht mehr zum Verzehr. Auberginen sind sehr empfindlich, die Überreife tritt schnell ein. Deshalb sollte man sie vor Druck und Stößen schützen und niemals der direkten Sonne aussetzen. Da Auberginen leicht austrocknen, ist Folienabdeckung zu empfehlen. Unreife Früchte können bei Zimmertemperatur nachreifen, leicht unreife Ware ist bei 12 Grad gut aufgehoben. Reif geerntete Auberginen kann man sachgerecht noch einige Zeit aufbewahren, dennoch sind die empfindlichen Auberginen kein Lagergemüse. Bei 8 bis 10 Grad und 85 bis 90 Prozent relativer Luftfeuchtigkeit halten sich die Früchte bis zu maximal zehn Tagen. Niedrigere Temperaturen unter 5 Grad verursachen Schalenflecken durch Kälteschäden (Zusammenbruch der Gewebeteile nach Weichwerden). Die dünne Schale der Auberginen macht sie zudem empfindlich gegen Äthylen, den gasförmigen Stoff, der bei der Reifung von Obst und Gemüse (z. B. bei Äpfeln, Tomaten, Bananen, Zitrusfrüchten) freigesetzt wird. Deshalb sollte man Auberginen nie zusammen mit anderem reifendem Obst oder Gemüse lagern. Zum Weiterlesen
Quelle: The Greenery. Autor, Redaktion und Verlag sind nicht für die Inhalte externer Webseiten verantwortlich. |
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