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Warenkunde 'Butter' Von kleinen und großen Flocken - Alles in Butter?! |
Butter ist ein Grundnahrungsmittel, das jeder kennt. Ob klassisch aufs Brot, als i-Tüpfelchen zur Sauce oder als geschmackliche Krönung zu Spargel und jungen Kartoffeln. Butter schmeckt nicht nur gut, sie enthält auch die Vitamine A, D und E, Mineralstoffe und Spurenelemente. Aber wie wird Butter eigentlich hergestellt? Die Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft gibt Einblicke in die moderne Butterproduktion.+++ Werbung +++ Bis zur kontinuierlichen Fertigung wurde Butter im Butterfass hergestellt. Die einzelnen Schritte der Herstellung haben sich im Grundsatz nicht verändert. Die heutige Butterung verläuft aber wesentlich schneller, effizienter und in ganz anderen Größenordnungen. Zudem erhält man Butter von stets gleich hoher Qualität. So buttert eine moderne Molkerei: die Milch wird zunächst pasteurisiert, also erhitzt, und anschließend in eine Zentrifuge geleitet, in der der Rahm durch Schleudern von der Magermilch getrennt wird. Der Rahm wird anschließend auf 103 ° C bis 105 ° C erhitzt. Nach der Abkühlung reift er in großen Tanks etwa 16 Stunden, dabei bilden sich die buttertypischen Geruchs- und Geschmacksstoffe. In der anschließenden „Butterungsphase“ verbinden sich die kleinen Fettkügelchen des Rahms durch die gleichmäßige Arbeit des Schlägerwerkes in der Butterungsmaschine. Es entstehen größer werdende „Butterflocken“, die miteinander verknetet werden. Dabei fließt fettarme Buttermilch ab, die weiterverarbeitet wird. Das abschließende Formen, Wiegen und Verpacken der Butter geschieht, wie alle vorherigen Produktionsschritte, vollautomatisch in einem geschlossenen Edelstahl-System und damit hygienisch einwandfrei. Übrigens: Aus 70 Litern bayerischer Milch können etwa fünf Liter reiner Rahm gewonnen werden. Diese benötigt man wiederum um daraus drei bis vier Kilogramm beste bayerische Butter zu fertigen! |
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