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Warenkunde 'Eissalat' Eissalat, Eisbergsalat, Krachsalat |
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Der enge Verwandte des
Kopfsalates stammt ursprünglich
aus der Neuen Welt. Auf den sonnigen Feldern Kaliforniens wurde er
zum ersten Mal angebaut. Wegen seiner geschlossenen Form und der
kühlen Frische tauften die US-Landwirte ihre neue
Züchtung Iceberg oder Eissalat, wie er bei uns
kurz und bündig genannt wird.
Wie auch immer, die US-Amerikaner brachten den Eissalat auf den europäischen Markt, wo er sich schnell durchsetzen konnte. Inzwischen hat sich herausgestellt, dass er auch in unseren Breiten prächtig gedeiht. Er braucht auch keinen besonderen Boden, ist sogar erstaunlich widerstandsfähig gegen Hitze und Trockenheit. Lediglich Frühfrost kann ihm zusetzen. Hierzulande wird Freilandware von Mai bis September angeboten. Der Eissalat war vor einigen Jahren noch einer der jüngsten und hoffnungsvollsten Sprösslinge der hiesigen Salatzüchter, und er hat seine "Ziehväter" nicht enttäuscht, zählt er doch inzwischen zu den absoluten Favoriten in der großen Salatfamilie. Eissalat bildet große, feste und dicht geschlossene große Köpfe, mit einem 2- bis 3-fach größeren Gewicht als beispielsweise Buttersalat. Anders als bei diesem zartblättrigen Salat sind die Blätter des Eissalates fest, fleischig, glänzend und grobadrig. Frischer Eissalat zeigt je nach Sorte eine glänzend hellgrüne oder dunkelgrüne Farbe, völlig glatte oder leicht gekrauste Blätter, die dicht übereinander geschichtet sind. Der Kopf fühlt sich kühl und fest an. Achten Sie darauf, dass er wie beim Kohl gut geschlossen ist. Durch die kräftige Blattmittelrippe, die beim Draufbeißen eine knackig-feste Konsistenz hat, erhielt er auch den Beinamen Knacksalat. Der Eissalat ist herzhafter als Buttersalat, vom Nährwert her aber vergleichbar. Eissalat zeichnet sich durch einen längere Haltbarkeit aus als andere zartere Blattsalat, vom Nährwert her aber vergleichbar. Eissalat zeichnet sich durch eine längere Haltbarkeit aus als andere zartere Blattsalate, und kann im Kühlschrank (Gemüsefach) problemlos über einige Tage portionsweise gelagert bzw. verspeist werden. Eisbergsalat hat knackige, fest übereinander geschichtete Blätter und welkt deshalb nicht so schnell. In Folie eingehüllt, halten sie sich bis zu acht Tagen. Von Natur aus eher geschmacksneutral, lässt er sich gut mit Radicchio kombinieren, dessen herbes Aroma Salaten eine würzige Note gibt. Ein Kopf Eissalat wiegt etwa 500 Gramm, diese Portion reicht für 4 Personen. Im Kühlschrank bleibt Eissalat ohne Qualitätsverlust einige Wochen frisch. Kühle macht ihn besonders knackig. Minustemperaturen kann er allerdings nicht vertragen, daher ist er zum Einfrieren ungeeignet. Putzen ist kaum erforderlich: Noch Zeit sparender als Kopfsalat können Sie Eissalat tischfertig machen. Sind die Außenblätter entfernt, kann man die inneren Blätter bedarfsgerecht ablösen, den Kopf vierteln, kurz waschen, trocken schleudern und in Streifen schneiden. Oder - wie es die US-Amerikaner lieben - die Salatviertel im Ganzen auf den Tisch bringen. Wichtig ist es, den Salat immer gut gekühlt zu servieren. Sein Vorteil ist, dass er nicht so schnell zusammenfällt wie Kopfsalat, sondern lange frisch und ansehnlich bleibt. Dank seiner kräftigen Blätter - darum macht er auch seinen Spitznamen Krachsalat oder Knacksalat alle Ehre - verträgt Eissalat problemlos schwere und herzhafte Marinaden, angereichert mit Sahne, Joghurt oder Käse. Er lässt sich vorzüglich mit Früchten wie Pfirsichen, Ananas, Mandarinen und Äpfeln mischen. Kombiniert man ihn mit herzhaften Zutaten wie beispielsweise Krabben, Hähnchenbrust oder hartgekochten Eiern, haben Sie im Sommer eins, zwei, drei eine köstlich erfrischende Hauptmahlzeit gezaubert. Eine neuere Variante des Eissalates, der Crisp-Salat ("Eissalat mit Umblatt") aus Holland, besteht aus einem kleineren, weniger schweren Kopf mit dekorativen gekräuselten hellgrünen Umblättern. Im Wesentlichen gleicht dieser "Knuspersalat" dem Eisbergsalat in Geschmack und Verwendungsmöglichkeit. Er kann als warmes Gemüse, als Eintopf oder Auflauf zubereitet werden, ist aber in der Hauptsache, wie Buttersalat und Eissalat, ein Gemüse für den Rohverzehr. Hier lässt er sich sowohl mit pikanten Zutaten (Fleisch, Fisch, Speck) als auch mit süßen Obststücken (Melone, Ananas, Apfel, Orange) zu wahrhaften Salatköstlichkeiten verzaubern. Interessante Rezepte |
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