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Warenkunde 'Möhren'
Möhren, Karotten, Mohrrüben, Gelbe Rüben, Woddeln, Waschmöhre
Möhren sind ein Genuss für Feinschmecker aller Altersstufen, wunderbar lecker und gesund. Die orangefarbenen Wurzeln sind viel mehr als nur Bestandteil von Häschenwitzen oder ideale Nasen für Schneemänner - sie sind ein traditionelles Gemüse in den Küchen dieser Welt - egal, ob man sie nun Möhren, Karotten, Mohrrüben, Rübli oder Gelbe Rüben nennt.
Herkunft und Botanik Und so alt wie die Welt sind die Möhren auch fast. Schon die Sammler und Jäger in der Steinzeit ernährten sich von leckeren und nahrhaften Wurzeln. Ihre Spuren als Nutzpflanze gehen in die Vorzeit zurück, so fand man in Schweizer Pfahlbauten Möhrensamen aus der Zeit 2000 v.u.Z.

Die weite Verbreitung wilder Formen in Südeuropa und Asien lassen auf ein riesiges Heimatgebiet in diesen Kontinenten schließen. Die Möhre war bereits im Altertum eine geschätzte Gemüse- und Arzneipflanze. Bei uns ist sie vorwiegend als Kulturpflanze bekannt, wächst aber auch wild auf Wiesen und Brachfeldern, oft ausgesamt aus Gärten und von Möhrenfeldern.

Bezogen auf Anbaufläche und Gesamtproduktion zählen Möhren mit zu den wichtigsten Gemüsearten in der Welt. Sie werden in Europa fast überall angebaut, bevorzugt im Mittelmeerraum, aber auch in Deutschland und natürlich Holland.

Man geht davon aus, dass unsere heutige Kulturmöhre aus Kreuzungen von Wildformen mit der im Mittelmeerraum wachsenden Riesenmöhre (botanisch Daucus carota ssp. maximus) hervorging. Sie gehört zu den Doldenblütlern (Umbelliferen) und hat einen zweijährigen Zyklus.

Im ersten Jahr entwickeln die 30 - 80 cm hoch werdenden Pflanzen eine dicke, fleischige Pfahlwurzel, in welcher sie die Kraft für den nächstjährigen Austrieb speichern. In diesem zweiten Jahr kommen sie dann zur Blüte. An längsgestreiften, behaarten Stängeln wachsen zwei- bis dreifach gefiederte Blätter. Im zweiten Sommer bilden sich dann die Blütendolden aus kleinen weiß-gelben Einzelblüten.

Die Wurzel selbst, also die eigentliche Möhre kann verschiedene Formen annehmen, mehr oder weniger lang, kegelförmig, rund, mit stumpfem oder spitzen Ende sein - botanisch sind sie alle das Gleiche, nicht aber markttechnisch und in Bezug auf die individuelle Verarbeitung.

Im allgemeinen Sprachgebrauch sagt man vor allem zu den kurzen runden Möhren oft Karotte, aber auch die frischen Bundmöhren mit Grün kennt man unter diesem Namen. Die Farbe der Wurzeln variiert von weiß nach gelb (Futterrübe), kann aber auch rot bis violett werden (asiatische Länder).

Bei uns dominiert ein kräftiges Orange, hervorgerufen durch den Farbstoff Carotin, dem einst ja die Karotte ihren Namen verdankte. Für uns Menschen ist Carotin nicht zuletzt ein lebenswichtiges Vitamin.

Wenn man die Möhre längs oder quer durchschneidet, sieht man, dass in ihrem Inneren ein holziger Kern (Mark) vorliegt, der von einem weicheren Rindengewebe umgeben ist.

Das Mark ist aufgrund seines geringeren Carotingehaltes etwas weniger kräftig gefärbt als die Rinde und enthält auch weniger Zucker, wodurch es in Geschmacks- und Nährwert meist etwas geringer ist. Die Rinde, quasi also das Fruchtfleisch, ist der wertvollste Teil der Wurzel mit dem höchsten Gehalt an wichtigen Inhaltsstoffen.

Deshalb ist es natürlich das Zuchtziel für qualitativ hochwertige Möhren, einen möglichst kleinen Holzkern zu Gunsten einer dicken Rinde zu bekommen. Man bemüht sich beim Züchten auch, Farbe und Inhaltsstoffe des Marks dem der Rinde anzugleichen. Außerdem sollten frische Karotten knackig und fest sein, sich nicht biegen lassen, sondern stattdessen schnell durchbrechen.


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  • Quelle: The Greenery. Autor, Redaktion und Verlag sind nicht für die Inhalte externer Webseiten verantwortlich.
    Möhren. Foto: siepmannH / Pixelio.de
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    Möhren. Foto: Wildili / Pixelio.de
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    Möhren. Foto: Benjamin Klack / Pixelio.de
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