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Warenkunde 'Möhren' So viel Gutes steckt in der Möhre |
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Je kräftiger die Farbe der Möhre,
desto größer ist ihr Anteil des Pflanzenfarbstoffs
Carotin. Alpha- und Betacarotin hat für unsere Gesundheit
nicht nur Bedeutung als Vorstufe (Provitamin) des lebenswichtigen
fettlöslichen Vitamins A (Retinol), sondern wird auch aufgrund
seiner antioxidativen Wirkung im Stoffwechsel zum Schutz vor
Arteriosklerose und Krebserkrankungen hoch
gelobt.
Als so genannter sekundärer Pflanzeninhaltsstoff wird Betacarotin zusammen mit den Vitaminen C und E sowie dem Spurenelement Selen heute vielen Präparaten, Säften und Heilmitteln zum Schutz unserer Gesundheit zugesetzt. Möhren enthalten all diese Substanzen von Natur aus - wenn das kein Argument für den regelmäßigen Verzehr ist! Möhren enthalten unter anderem außerdem Kohlenhydrate (Stärke, Zucker), Eiweiß, Lecithin, Glutamin, Anthocyan sowie in nennenswerten Mengen Kalium, Calcium und Eisen. Neben dem Provitamin A (Carotin) sind außerdem die Vitamine B1, B2, C und E wichtig für den hohen ernährungsphysiologischen Wert der Gelben Rüben. Die Möhre ist das Gemüse mit dem höchsten Carotingehalt und wird im tierischen Bereich nur von Leber und Lebertran übertroffen. Bei pflanzlichen Nahrungsmitteln zeichnen sich vor allem auch Grünkohl und Spinat durch einen nennenswerten Carotingehalt aus, aber auch sie können der Möhre in dieser Hinsicht "nicht das Wasser reichen". Auch der Zuckergehalt von Möhren ist ungewöhnlich hoch. Wohl vor allem deshalb werden sie von Babys als erste feste Beikost problemlos geschätzt und erfreuen sich auch im späteren Kindesalter großer Beliebtheit bei den kleinen Schleckermäulchen. Der Zuckergehalt ist bei frühen Sorten höher als bei später geernteten oder gelagerten Karotten, diese weisen jedoch einen höheren Gehalt an Rohfaser (Ballaststoffen) auf und sorgen somit für eine geregelte Verdauung. Und wie üblich bei Gemüse: Möhren enthalten kaum Fett, haben damit wenig Kalorien und sind somit auch hervorragend geeignet für die schlanke Linie. Zur Abrundung der geschmacklichen und ernährungsphysiologisch hohen Qualität der Möhren tragen bestimmte ätherische Öle bei, die den fein-süßlichen, aromatischen Geschmack der zuckerreichen Möhren, vor allem der Frühsorten, bedingen. Mit küchentechnischen Verarbeitungsmethoden lässt sich die Bioverfügbarkeit der Inhaltsstoffe erhöhen. Beim Blanchieren und Zerkleinern (mit der Raspel oder Saftpresse) werden die harten Cellulosewände der Möhren weich gekocht bzw. mechanisch aufgeschlossen, wodurch sie leichter für die Verdauungsenzyme zugänglich sind. Vor allem etwas zusätzlich mit der Nahrung aufgenommenes Fett erhöht die Aufnahme des fettlöslichen Provitamins. Völlig fettfrei genossen sind Möhren zwar immer noch lecker, die gesundheitlichen Effekte des Carotins kommen für uns Menschen so jedoch leider nicht zum Tragen, da wir es ohne Fett nicht verwerten können. Also immer etwas Butter, Öl oder Sahne zu den Möhrchen geben! Nährstoffgehalt von 100 g essbarem Anteil
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Quelle: The Greenery. Autor, Redaktion und Verlag sind nicht für die Inhalte externer Webseiten verantwortlich. |
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