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Warenkunde 'Salz' Eine unendliche Geschichte - Historisches zum Thema Salz |
Salz ist überall. Ohne das unscheinbare Mineral gäbe es kein Leben auf der Erde. Der menschliche Körper besteht zu 75 Prozent aus salzhaltigem Wasser. Salz hat auch die Geschichte nicht unwesentlich beeinflusst und bisweilen sogar politische Entscheidungen maßgeblich mitbestimmt. Kurzum: Salz hat eine spannende, überraschende und unendliche Geschichte.+++ Werbung +++ Das Wort „Salz“Schon allein die Wortgeschichte des Begriffs „Salz“ erzählt von der Bedeutung dieses Rohstoffs: Unser deutscher Begriff „Salz“ ist der lateinischen Sprache entlehnt: Hier heißt „Salz“ „Salarium“.Das lateinische Wort kam ursprünglich von „Salus“, dem Namen für die römische Gottheit der Weisheit, die für das allgemeine Wachsen und Gedeihen zuständig war – was man direkt mit Salz in Verbindung brachte, so dass man den Namen der Gottheit kurzerhand auf das Mineral übertrug. Die römischen Beamten erhielten für ihre Reisen eine Ration Salz, die ebenfalls „salarium“ hieß. Diese wurde später in Geld umgewandelt. Daher kommt unser altertümlicher Ausdruck „Salär“, was soviel wie Lohn oder Gehalt bedeutet. Salzgewinnung gestern und heuteSalz oder Natriumchlorid (NaCl) gehört zu den einfachsten chemischen Verbindungen. Schon vor Jahrtausenden hat das Salz für den Menschen besondere Bedeutung erlangt und wurde unentbehrlich. Die auskristallisierte Substanz ließ sich bereits damals leicht von Steinen und Felsen am Ufer von Salzseen abkratzen oder aus ausgetrockneten Meerestümpeln gewinnen.Salz wurde im vorderen Orient bereits sehr früh sowohl zur Konservierung von Fisch und Fleisch verwendet. Hier machte man sich die Eigenschaft des Salzes zunutze, dem Gewebe Flüssigkeit zu entziehen. Dieses „Austrocknen“ verhindert die zersetzende Tätigkeit von Enzymen und Mikroorganismen und damit den Verderb der Nahrungsmittel. Mit dieser Entdeckung stieg der Bedarf an Salz immer mehr an. In Europa verwendete man verschiedene Methoden zur Salzgewinnung: Man gewann es bereits um 1000 v. Chr. bald systematisch aus Meerwasser in speziell angelegten Salzgärten und tauschte es über weitverzweigte Handelswege gegen andere Waren aus. Der Salzhandel entwickelte sich zu einem der profitabelsten und daher auch umkämpftesten Geschäftszweige überhaupt. Salz, das „weiße Gold“, war fast so etwas wie eine globale Währung. Heute ist das lebensnotwendige Salz einfach zu erwerben. Im Lebensmittelhandel gibt es verschiedene Markensalze von Bad Reichenhaller, die in der Saline Bad Reichenhall aus natürlicher Alpenquellsole gewonnen werden. Erhältlich sind die Salze nicht nur als Bad Reichenhaller MarkenSalz, MarkenJodSalz und MarkenJodSalz mit Fluorid, sondern auch als Salzspezialitäten in den Geschmacksrichtungen KräuterJodSalz, KnoblauchJodSalz, KartoffelJodSalz, MozzarellaTomatenSalz, PaprikaJodSalz, AsiaJodSalz. Für würzendes Salzen im Handumdrehen sorgen die Bad Reichenhaller GewürzSalzMühlen Bunter Pfeffer, Chili, Kräuter der Toscana, Kräuter der Provence, Schnittlauch, Zitrone. Neu auf dem Markt ist das erste Salz zum Sprühen, die Bad Reichenhaller AlpenQuellSole. Ein Politikum mit Folgen: der Transport des SalzesSalz war schon zur Zeit der Römer ein bedeutendes Handelsprodukt, das auch transportiert werden musste. Durch den Handel mit dem „weißen Gold“ entstanden die ersten Wege, die sogenannten Salzstraßen, ohne die es auch München nicht geben würde: Genaugenommen verdankt die Weltstadt ihre Gründung dem Salz.Herzog Heinrich der Löwe ließ die Isarbrücke bei Föhring, über die die Salzstraße von Reichenhall nach Augsburg führte, zerstören. Dadurch erzwang er, dass der Salzhandelsverkehr nun eine andere Route über die neue Brücke „zu den munichen“, was soviel wie „bei den Mönchen“ bedeutet, nehmen musste. Kaiser Friedrich Barbarossa musste diese Tatsache widerwillig auf dem Reichstag in Augsburg am 14. Juni 1158 anerkennen. Seitdem gilt dieses Datum als Gründungstag von München. Das Salz, das hier die Isar überquerte und so die Gründung von München maßgeblich mitbestimmte, kam hauptsächlich aus Bad Reichenhall. Alpenquellsole – naturrein genießenVor mehr als 20.000 Jahren ist im Bad Reichenhaller Becken Grundwasser zu den unterirdischen Salzgebirgen gesickert und hat die Salzvorkommen stetig gelöst. So entstanden bedeutende und umfangreiche Natursole-Lagerstätten. Diese Sole wird über Rohrleitungen in die Saline Bad Reichenhall gepumpt.Die Alpenquellsole ist Basis aller Bad Reichenhaller Markensalzprodukte und wird jetzt erstmals auch in dekorative Flaschen mit Zerstäuber gefüllt. Mit Bad Reichenhaller AlpenQuellSole ist das erste und einzige Salz zum Sprühen im Lebensmittelhandel erhältlich. Zum Weiterlesen |
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